Diskussion

Bisher 88 Kommentare zu “Risiko Antibabypille.”

  1. Tja. Fluch und Segen oder doch nur Fluch? Ich bin mittlerweile so sehr gegen die Pille, dass ich mich jedes Mal richtiggehend aufregen könnte, wenn es auf das Thema kommt. Klar war es sicherlich ein Befreiungsschlag für die weibliche Sexualität als sie auf den Markt kam.
    Aber was wäre, wenn man statt der „halben Welt“ mit 16 die Pille zu verschreiben statt dessen langsam mal anfinge Mädchen darin zu unterrichten ihren Körper zu verstehen, anzunehmen und kennen zu lernen und auf die Veränderungen darin zu achten – die oh Wunder zyklisch geschehen. Dann braucht man viel weniger Angst haben und kann daraus imho sogar eine sehr sichere Variante der Verhütung machen (oder das mit Sachen wie Kondom oder Diaphragma kombinieren). Dann muss man auch keine Slipeinlagen mehr kaufen, weil man denkt es wäre unnormal was „da“ raus kommt und dergleichen. *seufz*

    Ich kann nur hoffen, dass die Gesellschaft irgendwann soweit sein wird und ich kann nur hoffen, dass ich meiner Tochter irgendwie vermitteln kann, dass man auch anders und ich glaube auch besser leben kann, wenn man seinen Körper nicht 24/7 hormonell beeinflusst.
    Für mich bin ich auf jeden Fall sicher, dass ich nie wieder auf hormonelle Verhütung zurückgreifen würde und traurig um die vielen Jahre in denen es mir damit tatsächlich einfach scheisse ging (wie sehr man die verschiedenen Stadien des Zyklus schätzen lernt und wieviel mehr man wirklich bei sich ist mal aussen vor und unbenommen, dass das teilweise mit etwaigen Krämpfen und derlei auch scheisse sein kann – wobei man ja auch dagegen auf natürliche Weise was tun kann. Erfordert halt manchmal etwas Geduld und Experimentierfreude).

    • Musste gerade sehr über deinen Satz zu Slipeinlagen lachen. Empfinde das auch als völlig überflüssiges Produkt.
      Generell gegen die Pille bin ich nicht. Ich habe auch genug Bekannte, die mit dem Präparat besser zurecht kommen als ohne. (Beispiele dazu gibt es inzwischen ja auch unten in den Kommentaren). Wer allerdings keine Beschwerden hat, dem würde ich inzwischen immer zu alternativen Verhütungsmitteln raten (wobei da auch einige fragwürdig sind) und (wie du schon meintest) den eigenen Körper kennen zu lernen und auf Veränderungen zu achten.

  2. Mo sagt:

    Dass die Pille viele Nebenwirkungen hat, sollte eigentlich vorher jedem klar sein. Ich hätte die Pille z.B. niemals in meiner Teenagerzeit genommen. Mein Hormonhaushalt sollte sich damals alleine einpendeln ohne Eingriffe von außen.
    Ich habe damit erst mit 21 angefangen und nehme sie nun seit 6 Jahren wegen der Verhütung und weil ich damit 1. weniger Schmerzen habe (vorher waren sie extrem) und 2. finde ich es sehr praktisch, dass man selbst entscheiden kann, wann man seine Tage bekommt. Natürlich ist das ein Eingriff in den Körper und Hormonhaushalt, über die Gefahren bin ich mir im Klaren. Ich habe auch nicht vor, die Pille noch Jahre weiter zu nehmen.
    Und hätte ich bei mir irgendwelche Nebenwirkungen festgestellt, hätte ich sie auch nicht genommen oder eben abgebrochen irgendwann. Aber mir gehts gut und ich kann weder Stimmungsschwankungen noch Libidoverlust oder sonst welche körperlichen oder seelischen Auswirkungen feststellen. Von daher ist es für mich persönlich im Moment kein Problem, sie auch weiterhin zu nehmen.

    Das muss aber natürlich jeder selbst entscheiden. Gerade, wenn man starke Nebenwirkungen feststellt, sollte man es sich drei Mal überlegen, ob man die Pille weiter nimmt. Generell bin ich dafür, dass nicht einfach jungen Mädchen immer so schnell die Pille ohne Aufklärung verschrieben wird. Viele wissen gar nicht, was sie da schlucken, welche Auswirkungen das hat und was es für Alternativen gibt.

    • Ich denke, vielen Frauen ist nicht (!) bewusst dass die Pille auch Nebenwirkungen haben kann. Sonst würden nicht soviele junge Mädels zur Pille greifen, nur weil sie von größeren Brüsten und einer reinen Haut träumen. Ich finde es gut, dass du jungen Mädels auch eher zu Alternativen raten würdest. :)

      Zu den Auswirkungen der Pille: Ich dachte stets auch, dass die Pille keinerlei Auswirkungen auf mein seelisches Befinden hat. Ich war etwas gereizter ja, doch bis auf die Cellulite habe ich nichts auf die Pille zurückgeführt. Dieser Wandel in Kopf und Körper kommt so schleichend, dass man manchmal garnicht merkt, wie man sich verändert. Für mich war es im Nachhinein so, als hätte ich unter einer Dunstglocke gelebt.

      Liebe Grüße! :)

  3. LilyLila sagt:

    Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass das Beste, was ich die letzten Jahre in Sachen Medikamente gemacht habe, die Absetzung der Pille war.

    Ich hatte die Pille über knapp 10 Jahre genommen, dabei immer wieder andere Präparate, da ich mit einigen nicht klar kam, bis ich dann bei „meiner“ Pille ankam, bei welcher ich auch etwa 5 Jahre blieb.

    Verbessert werden sollten ursprünglich mein unregelmäßiger Zyklus und meine extremen Schmerzen bei der Periode.

    Nun ja. Die Schmerzen hatte ich nach wie vor – gefühlt noch extremer, als vorher. Und die Periode, ja, die kam ungefähr pünktlich, aber im Endeffekt macht der Körper doch, was er will.

    Was ich für mich feststellen konnte, waren:
    – eine Gewichtszunahme von etwa 10kg, ohne etwas an meinen Essgewohnheiten verändert zu haben
    – extremste Stimmungsschwankungen von einer Sekunde auf die andere, dabei zeitweise das Gefühl, aus der negativen Stimmung nicht mehr heraus zu kommen
    – mindestens 3-4 Migräneattacken pro Monat

    Und die Stimmungsschwankungen wollte ich nicht mehr länger ertragen. Sie waren nicht nur eine Belastung für mich, sondern auch für meine Umwelt. Dass all die oben aufgezählten Dinge an der Pille liegen könnten, vermutete ich aber erst, als ich mich in einem Forum einlas, in welchem es um das Thema „Pille absetzen“ ging.

    Kurze Zeit später war der Entschluss gefasst und seitdem geht es mir gut. Die zugenommenen Kilo purzelten langsam wieder weg, ich hatte seitdem (und das ist nun 3 Jahre her!) nur noch 1x Migräne und die Stimmungsschwankungen sind ebenfalls passé.

    Ich fühle mich besser, mein Zyklus ist genauer wie je zuvor, meine Haut so rein, wie noch nie zuvor und ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören. Ich spüre, wann die Periode beginnen könnte, ich sehe die Anzeichen, ich spüre den Eisprung – es ist einfach schön, seinen Körper so gut zu kennen und dementsprechend zu reagieren.

    Mit der Pille wäre das nie gegangen.

    Viele Grüße,
    LilyLila

    • Danke, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast. Ich selbst hatte nie Migräne, aber für Leserinnen die ebenfalls davon betroffen sind, ist dein Kommentar sehr nützlich. Mich freut es, dass es dir heute soviel besser geht! <3

      Mia <3

  4. Mart sagt:

    Hey, wie oft man das in letzter Zeit liest – bei mir scheiterts im Moment einfach an den Alternativen. Wofür hast du dich entschieden?

    • Derzeit verhüte ich ganz klassisch mit Kondomen. Wenn sich mein Zyklus über längere Zeit als regelmäßig erweisen sollte, wollte ich zusätzlich einen Verhütungscomputer via Temperaturmethode anlernen. Bei richtiger Anwendung hat diese Methode einen niedrigen PI. Meist kann man seine fruchtbaren Tage (bei regelmäßigem Zyklus) recht gut bestimmen. Und wenn es doch passieren sollte, geht die Welt für mich auch nicht unter.

      Liebe Grüße!

  5. anitaswelt sagt:

    Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr nach 13 Jahren durchgehender Einnahme die Pille abgesetzt und ich bin so dankbar dafür!!!
    In vielem in obigem Text habe ich mich wiedererkannt und ich muss sagen, dass die Vorteile überwiegen. Meine heftige Migräne, wegen der ich von Arzt zu Arzt bin und keiner was rausgefunden hat, ist weg. Wagte ich früher das Haus nicht ohne Schmerztabletten zu verlassen, denke ich heute nicht mal mehr dran. Mein Zyklus war von Anfang an regelmässig, meine früheren heftigen Krämpfe, viel zu langen und starken Zyklen waren ebenfalls weg. Ich spüre kaum, wenn ich meine Mens habe. Während der Pilleneinnahme war das definitiv anders ^^
    Was es an negativen Faktoren gab: Haarausfall (ich habe in dem Jahr jetzt einen Zentimeter an Zopfumfang verloren) sowie eine Verschlechterung des Hautbildes.
    Dennoch, eine Rückkehr zur Pille ist für mich ausgeschlossen.

    • Da geht es dir ja ähnlich wie mir. Das mit den Haaren kann ich so genau nicht beurteilen, da ich so etwas wie den Zopfumfang bisher nie gemessen habe. Außerdem sagt man ja, dass es mindestens 1 Jahr (oder eben länger) dauert bis sich der Körper an die Umstellung gewöhnt hat. Also eventuell ändert sich an deinem Hautbild ja auch noch mal was.

  6. Stephie sagt:

    Liebe Mia,

    ich lese immer öfter, dass Frauen die Pille absetzen. Auch meine Frauenärztin wollte mich dazu nochmal aufklären und ebenso eine weitere Ärztin von mir empfiehlt das Absetzen. Ich hatte in meiner Jugend extreme Unterleibsschmerzen während meiner Periode, so schlimm, dass ich nicht gehen konnte und regelmäßig (auch in der Schule) in den Ruheraum gehen musste. Auch der Haut wegen und für die Verhütung nahm ich sie. Nun bin ich immer mehr am Überlegen es euch gleich zu tun. Werde es beim nächsten Frauenarzttermin mal ansprechen.

    Liebe Grüße
    Stephie

    • Liebe Stephie,

      spannend zu hören, dass deine Frauenärztin und auch eine weitere Ärztin dir das Absetzen empfohlen haben. Darf man fragen, warum das der Fall ist? Meist hört man ja, dass FA’s pro Pille sind und diese gerne verschreiben.

      Liebe Grüße

      Mia

    • Ich bin auch sehr überrascht! Ich hatte mich schon ein Jahr bevor ich die Pille schließlich abgesetzt habe bei meinem Frauenarzt über Alternativen informiert und er hat mir aufgrund des Pearl-Index sehr deutlich empfohlen die Pille weiter zu nutzen. Als ich nach der Pille für den Mann fragte, hat er (ACHTUNG!) aufgrund der Nebenwirkungen davon abgeraten. Ich habe dann schließlich auf eigene Faust die Pille einfach abgesetzt.

  7. Sunnivah sagt:

    Ich nehme die Pille auch nicht, nachdem ich sie mal 1 Jahre eingenommen hatte. Ich habe ohne Pille keine Probleme und habe mich subjektiv immer besser gefühlt bei dem Gedanken, nicht durchgehend ein Medikament einzunehmen, was ich nicht unbedingt nehmen müßte.

  8. Ich schließe mich Mo an; dass die Pille viele Nebenwirkungen haben kann, sollte einem vorher klar sein, schließlich handelt es sich dabei um ein Hormonpräparat. Genau dies war auch der Grund warum sie als Verhütungsmittel für mich nie in Betracht kam.

  9. Eva sagt:

    Die Pille.. ich nehme sie seit 8 Jahren. Ich habe sie sehr früh bekommen, weil ich starke Akne hatte. Seit ich die Pille nehme, habe ich das praktisch nicht mehr und das ist für mich ein absoluter Segen. Vor kurzem habe ich auf eine andere Pille gewechselt (etwas schwächer), aber ich habe 7 Jahre lang eine genommen, die am stärksten Thrombosen verursachen kann. Ich rauche nicht und habe NIE irgendwelche Probleme, Kopfschmerzen oder irgendwas. Im Gegenteil, vor allem ist meine Haut einigermaßen gut und deswegen werde ich die Pille so schnell auch nicht absetzen. Natürlich kann man von der Gefahr berichten (was gut ist – und mich erstaunt es, wie viele Frauen die Gefahren gar nicht kennen, obwohl viele einfach im Beipackzettel stehen), aber ich denke, dass eine grundsätzliche Verteufelung einfach falsch ist. Zum einen gibt es zig Präparate, zum anderen auch zig Sachen, bei denen die Pille hilft. Bei mir ist es wie gesagt die Haut, und da ich nichts negatives bis jetzt erlebt habe aber sehr wohl einen Riesen Vorteil dadurch habe würde ich sie aktuell auf keinen Fall absetzen. Ich finde es auch erstaunlich, dass es immer wieder regelrechte Wellen gibt, bei denen irgendwas in die Medien gerät und plötzlich ist es die Gefahr schlechthin, aber mal ehrlich, wie viele rauchen zB trotzdem, wie deine Schwester ? DAS finde ich deutlich schädlicher. Und Pille und Rauchen ist vermutlich nicht die beste Kombination.
    Wenn man keine Probleme hat, wie zB Akne, kann man durchaus gerne zu Alternativen greifen. Wenn man aber solche Probleme hat und dagegen nichts geholfen hat, dann denke ich kann man durchaus den positiven Aspekt sehen. Und vor allem muss man sehen, dass es absolut nicht jede Frau betrifft und auch nicht jedes Präparat bei jedem die gleichen Wirkungen hat, auch das ist ein wichtiger Faktor.

    • Liebe Eva,

      es ist nicht so, dass ich die Pille „grundsätzlich verteufle“. In meinem Fall – für mich – und zusätzlich durch die Erfahrungen meiner Schwester habe ich eine ablehnende Haltung. Mir ist vollkommen klar, dass in manchen Fällen die Pille als Medikament eingesetzt werden muss. Gerade bei Frauen mit PCO oder schlimmer Akne kann ich es gut nachvollziehen. Irgendwie ist es doch immer die eigene Lebensqualität, die im Vordergrund steht. Meine ist ohne Pille eine höhere, für jemand anderen muss das nicht zutreffen. Man sollte sich allerdings bewusst machen, ob man die Pille wirklich benötigt oder nur „zum Spaß“ nimmt. Für mich braucht jmd. mit unregelmäßigem Zyklus aufgrund jüngeren Alters ohne feste Bindung z.B. nicht zu Hormonen greifen.

      Dass meine Schwester geraucht hat (hin und wieder!), stellt in jedem Fall kein Optimum dar. Doch war es auch bei ihr nicht abzusehen. Sie war weder übergewichtig, noch hatte Bluthochdruck. Sie macht Sport und ernährt sich gesund. Geholfen hat das am Ende auch nicht.

      Liebe Grüße!

      Mia

  10. knaxgurke sagt:

    Ich habe die Pille etwa 3,5 Jahre genommen und zwar nur wegen extremer Regelschmerzen. Eigentlich war es mir auch zuwider, sie nur deshalb zu nehmen, aber: die Regelschmerzen, die mich sonst zuverlässig mindestens (!) einen, wenn nicht mehrere Tage im Monat komplett lahm gelegt haben, habe ich damit gut in den Griff bekommen. Anfangs hatte ich eine Pille, mit der es nach ein paar Zyklen wieder schlimmer wurde, also hab ich eine andere bekommen mit der ich keine Probleme mehr hatte.
    Nun nehme ich die Pille seit 4 (?) Monaten nicht mehr und merke mit jedem Monat, wie die Schmerzen wieder schlimmer werden. Beim letzten Zyklus lag ich schon wieder mit Wärmflasche und Schmerztablette im Bett und es half trotzdem nichts. Da ich mittlerweile auch einen Freund habe werde ich mir also wohl oder übel die Pille wieder verschreiben lassen. (Nur damit das klar ist: nicht wegen des Freundes, aber dass ich den verhütenden Effekt wenigstens auch mal nutzen kann ist ein Bonus. ;))

    Des Thromboserisikos bin ich mir bewusst, aber da ich weder übergewichtig noch Raucherin bin und tendenziell eher zu niedrigen Blutdruck habe gehe ich das ein. Abgesehen davon halte ich mir auch mal vor Augen, wie gering das Risiko generell in Zahlen ist. Ich meine: 2 bzw. 6 von 10.000? Das ist immer noch fast nichts. (Natürlich hilft das den Betroffenen nicht, schon klar.) Es würde mich auch mal interessieren, wie die Zahle im Vergleich bei Rauchern aussehen. (Wenn laut vorsorge-online.de jeder 1000. Deutsche im Jahr eine Thrombose bekommt kann das ja bei weitem nicht nur auf pillenschluckende Frauen zurückzuführen sein.)
    Ich hab allerdings auch durch die Pille keine negativen Auswirkungen wie Stimmungsschwankungen etc. erfahren und auch nach dem Absetzen nur festgestellt, dass eben die Regelschmerzen wiederkommen und ich (subjektiv empfunden) etwas mehr Pickel habe als während der Pillenzeit.

    Dennoch bin ich natürlich auch der Meinung, dass die Pille nicht einfach leichtfertig verschrieben werden, sondern eine gute Beratung erfolgen sollte, die auch Alternativen in Betracht zieht. (Gerade bei jungen Mädels, die vermutlich sowieso in den nächsten paar Jahren keine Kinder wollen gäbe es ja u.U. auch andere langfristige Verhütungsmittel, wenn es denn wirklich darum geht.) Allerdings ist es vermutlich genau so notwendig, für diverse andere Probleme, wegen denen man die Pille verschrieben bekommt (wie z.B. Akne oder eben Regelschmerzen), wirksame Alternativen zu finden. Ich jedenfalls hätte tausend Mal lieber etwas anderes genommen, aber es hat einfach nichts geholfen und jeden Monat einen oder mehrere Tagen auszufallen kann ich mir auch nicht erlauben, deshalb gewinne ich ohne Regelschmerzen schon ein gutes Stück Lebensqualität zurück.

    @Eulengewölle: Darf ich fragen, was du (insbesonder auf „natürliche Weise“) gegen die Regelschmerzen tust/getan hast? Wenn ich lese, dass das „manchmal etwas Geduld und Experimentierfreude erfordert“ klingt das für mich so, als ließe sich da mit der Zeit auf jeden Fall was finden, und da ich schon sehr viel ausprobiert habe würde mich das einfach mal interessieren. (Zur Info, ich hatte meine erste Regel mit 11, bin jetzt 24 und hatte bisher nur mit der Pille aushaltbare oder keine Schmerzen, während ich ohne teils vor Schmerzen wirklich ohnmächtig geworden bin und in jedem Fall einen oder mehrere Tage zu nichts zu gebrauche war. Und ich habe von Kräutertees über diverse Schmerztabletten und Homöopathie bis hin zur Akupunktur wirklich alles versucht, aber Endometriose ist auch ausgeschlossen worden.)

    • Hallo du!

      Ich hatte früher auch mit schlimmen Regelschmerzen zu kämpfen. Ich wurde davon nachts zum Teil wach, war kreidebleich und fühlte mich wie kurz vor einer Ohnmacht. An manchen Tagen habe ich 6-7 Tabletten Buscopan genommen und hatte dennoch schlimme Krämpfe. Endometriose und Co. habe ich nicht. Meine Regelschmerzen habe ich damals gut in den Griff bekommen, ohne Medikamente und Co. Sobald ich merke, dass es demnächst losgeht (man spürt ja, wie es sich anbahnt), jogge ich oder fahre mit dem Rad. Also kein starkes Workout, sondern leichte Bewegung. Es gibt auch Yogaübungen, die gegen Regelschmerzen helfen. Die Wirkung von Bewegung auf meine Regelschmerzen ist phänomenal – ich habe dadurch im Prinzip keine mehr. Auch gehört habe ich, dass eine Wärmflache mit dem Namen Vagitherm sehr gut gegen Krämpfe helfen soll. Geht allerdings nicht gleichzeitig mit Tampons, Menstasse und Co. und soll nur 15 Minuten angewendet werden.

      Zur Thrombose-Inzidenz: 2 von 10000 Frauen ohne hormonelle Verhütung erleiden z.B. eine Venenthrombose. Bei manchen kombinierten Pillen sind es dann 9-12. Besitzt man entsprechende Risikofaktoren, verändert sich diese Inzidenz. Beim Rauchen verdreifacht sie sich, bei genetischer Veranlagung vervielfacht sie sich zum Beispiel (abhängig von jeweiliger genetischer Mutation wie FVL spricht man von einem 150-fach erhöhten Risiko). Natürlich überwiegt für die meisten Frauen der Nutzen der Pille gegenüber ihren vermeintlichen Risiken. Dennoch ist es so, dass viele Anwenderinnen garnicht wissen, OB und welche Risikofaktoren sie mitbringen. Meist wird so etwas im Vorfeld nicht einmal untersucht bzw. abgefragt.

      Ich bin auch gegen den leichtfertigen Einsatz der Pille und daher froh, sie trotz der bequemen Verhütung nicht mehr zu nehmen. Für mich ist es, als hätte man „einen Schleier gelüftet“. Mein Körpergefühl ist ein viel besseres. Das würde ich nicht mehr eintauschen wollen. Und wie du schon geschrieben hast: Es geht um Lebensqualität und die definiert jeder anhand persönlicher Maßstäbe. :)

      Liebe Grüße

      Mia

    • knaxgurke sagt:

      Hi!

      Vielen Dank für deine Tipps, diesen Wärmflasche kannte ich in der Tat noch nicht, allerdings bin ich etwas skeptisch, weil die normalen bei mir auch keinerlei Verbesserung bewirkt haben.

      Leider hat Sport bei mir bisher auch noch nie geholfen, egal in welchem Ausmaß. Im Gegenteil, meistens hat die Beanspruchung die Krämpfe (nicht nur im Bereich der Gebärmutter, sondern auch „ausstrahlend“ auf z.B. die Eierstöcke) sogar noch schlimmer gemacht, auch unabhängig davon, wann ich angefangen habe. Meistens bekam ich die ersten leichten Schmerzen nämlich schon 1 Woche bevor’s so richtig losging und am ersten Tag fing es dann halt meistens nachts oder morgens so stark an, dass ich mich eigentlich gar nicht mehr richtig bewegen konnte, selbst wenn ich wollte, weil mein Kreislauf z.B. so im Keller war (die Blutung war auch immer ziemlich stark) oder ich vor Schmerzen nur noch am reihern war. =( Ich bin dann trotz vorherigem Sport (bin auch immer mit dem Rad zur Schule gefahren) häufig umgekippt und musste teils sogar vom Arzt mit Infusionen und intravenösen Krampflösern wieder aufgepäppelt werden.

      Dass viele Frauen nichts vom Thromboserisiko oder ihrer eigenen Veranlagung wissen ist natürlich vermutlich richtig und einfach doof – hier sehe ich aber sowohl die Ärzte als auch die Patientinnen selbst in der Pflicht, da besser zu informieren. Die Ärzte durch gezielte Beratung und Befragung hinsichtlich der Risikofaktoren, aber eben auch die Anwenderinnen selbst zumindest mal durch Lektüre der Packungsbeilage um zu wissen, dass die Möglichkeit besteht und was sie dann tun müssen. (So wie sich das las schien deine Schwester das ja auch nicht wirklich in Betracht zu ziehen und hat dann auch lieber dich als einen Arzt angerufen. ;))
      Im Endeffekt denke ich bedarf es einfach von allen Seiten einen bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Pille bzw. anderen Möglichkeiten und den damit verbundenen Risiken.

      LG

    • Lisa sagt:

      Hi,
      ich habe auch seit de Absetzen der Pille wieder mit starken Schmerzen zu kämpfen. Nehme nun seit ca. 1,5 Monaten Mönchspfeffer (auch Keuschlamm genannt, z.B. von Ratiopharm) und ich muss sagen, die letzte Periode habe ich sogar ohne Schmerzmittel überstanden! Für mich eine eindeutige Besserung und ich werde auf jeden Fall weiter dranbleiben… vielleicht ist das auch für dich einen Versuch wert.
      Den Wegfall der Stimmungsschwankungen und das „Erwachen“ meiner Sexualität kann ich übrigens auch beobachten und ich liebe es! Möchte nicht zurück zur Pille u_u
      Das einzige, was mir jetzt noch nervt, ist meine hormonelle Akne v.a. im Kinnbereich. Ich hoffe, das legt sich auch nach und nach.

  11. Anna sagt:

    Huhu,
    ich würde auch nie wieder die Pille nehmen wollen. Es gibt wirklich genügend gute Verhütungsmethoden, da muss man seinem Körper das nicht antun.
    Als ich 16 war hab ich sie damals verschrieben bekommen und ca. 7 Jahre genommen. Da schleichen sich Veränderungen ein, die man gar nicht wirklich bemerkt, aber als ich sie dann abgesetzt habe, bemerkte ich so viele, dass ich mich regelrecht erschrocken habe.

    Unter der Pille war ich emotional abwesend. Für mich die schlimmste Nebenwirkung. Freude, Leid, Glück,… alles wurde nur noch unter der Käseglocke wahrgenommen. Und Lust gab es im Grunde gar nicht. Als ich die Pille abgesetzt habe, wechselte ich etwa zum selben Zeitpunkt auch den Partner, darum kann das auch sehr gut damit zusammen hängen, aber ich hatte einfach das Gefühl, aus einem langen Schlaf aufzuwachen. Als ob ich Dinge, die ich nur als passiver Teilnehmer wahrgenommen hatte, plötzlich wieder selbst erlebe.

    Danke für diesen tollen Artikel, danke für die Diskussion darüber, danke für die Aufmerksamkeit. Bleibt nur zu hoffen, dass viele junge Mädchen deinen Artikel lesen und ihn reflektieren.

    Lieben Gruß, Anna

    • Das kann ich in Teilen auch bestätigen. Ich habe mich zwar mit der Pille nicht abgestumpft oder wie du es schreibst „unter einer Käseglocke“ gefühlt, aber nach dem Absetzen hatte ich doch einen deutlich größeren Freiheitsdrang und finde teilweise andere Attribute an Männern attraktiv als früher.

  12. Friedi sagt:

    Ich habe vor mittlerweile 7 Jahren die Pille nach 6-jähriger Einnahme abgesetzt. Als ich die Pille genommen habe, war ich immer zufrieden damit. Meine Akne hatte sich stark verbessert und meine Regelschmerzen waren weg. Dann kam der Zeitpunkt an dem ich mit Schmerzen im rechten Bein von Arzt zu Arzt bin und zunächst niemand eine Erklärung dafür hatte. Bis einer die Vermutung Thrombose aufstellte. Er relativierte das gleich und meinte, dass es in meinem Alter (damals war ich 21) sehr unwahrscheinlich ist. Die Vermutung bestätigte sich aber. In Folge dessen setzte ich dann die Pille ab und in den darauffolgenden Monaten veränderte ich mich. Ja, meine Haut wurde wieder etwas schlechter und meine Regelschmerzen waren wieder da, aber: kaum noch starke Stimmungschwankungen, keine Kopfschmerzen, deutliche Libidosteigerung, keine Wut“ausbrüche“- allgemein fühlte ich mich wie ein neuer Mensch.

    Hormonell verhüten darf ich nie wieder und möchte das auch nicht. Entscheiden muss das natürlich jeder für sich selbst, aber mich stört es sehr, wie viele Frauenärzte Teenagern ohne weiteres die Pille verschreiben.

    • Hallo Friedi,

      meine Schwester haben sie zuerst auch mit großen Augen angeschaut. Mitte 20 und Verdacht auf Thrombose? Viele glauben noch immer, dass man erst zwischen 50 und 70 mit solchen Dingen konfrontiert werden kann. Wann genau setzten bei dir die Veränderungen nach dem Absetzen ein? Ich bin ja erst bei 8 Wochen und kann nicht einschätzen, ob da noch etwas kommen könnte. Viele sagen nein, andere sagen dass erst ab 3 Monaten mit schlechter Haut und Co. zu rechnen ist. Wie war das bei dir?

      Liebe Grüße!

    • Friedi sagt:

      Hallo Mia,

      gefühlt hat es ewig gedauert, eh mein Hormonhaushalt wieder halbwegs „normal“ war. Meine Periode habe ich nach dem absetzen zunächst ein halbes Jahr lang gar nicht bekommen. In der Zeit hat sich meine Haut auch nicht merkbar verschlechtert. Das ging dann ca. nach einem halben Jahr los. Da setzten dann auch die Regelschmerzen ein. Mittlerweile komme ich aber mit allem gut zurecht. Meine Hautpflege habe ich mittlerweile so angepasst, dass ich ganz zufrieden mit meiner Haut bin (so gut, wie mit der Pille ist sie aber nicht). Generell überwiegen für mich die Nachteile der Pille die Vorteile.

      Zum Thema Verhütung: ich verhüte mittlerweile seit 7 Jahren ausschließlich mit Kondomen und kann mich nicht beklagen.

      Und weil es in manchen Kommentaren anklang, dass man sich eben die Risiken bewusst machen muss: ich habe von all meinen Pillen die Verpackungsbeilage gründlich gelesen und auch mehrfach, wenn es Änderungen gab. Das Thromboserisiko war mir bewusst, jedoch sah ich mich mit einem Alter um die 20 und Normalgewicht nicht in der Risikogruppe. Und da nicht mal verschiedene (!) Ärzte das in Betracht zogen, als die Schmerzen im Bein los gingen, kann ich da nicht so falsch gelegen haben.

      Ein weiteres Problem ist eben, dass viele sehr früh (in meinem Freundeskreis waren die meisten Mädchen 14-16) mit der Pille anfangen und ihren Körper daher hormonfrei gar nicht wirklich kennen lernen. Ich dachte auch nie, dass ich Probleme mit meiner Libido hab, bis ich eben die Pille absetzte und plötzlich alles ganz anders war.

      Ich würde mich einfach freuen, wenn mehr über hormonfreie Verhütung aufgeklärt werden würde und gerade jungen Menschen eher zur Verhütung mit Kondomen (gerade auch als Schutz vor den verschiedensten Krankheiten) geraten werden würde als einfach so die Pille zu verschreiben. Damit möchte ich niemanden zu nahe treten. Wer ohne Probleme hormonell verhütet, kann dies natürlich tun.

    • Danke für deinen Kommentar, liebe Friedi! Ich bin froh von anderen zu lesen, wie sie sich mit dem Absetzen gefühlt haben!

      Viele liebe Grüße aus Barcelona an dich!

  13. Beautylicious sagt:

    als ich mit 14 meine erste pille bekam, musste ich diese sehr schnell wieder absetzen. da sie aus dem kompletten sortiment genommen wurde, abscheint waren wirkstoffe darin, wo extrem schädlich gewesen wären. dann nahm ich erstmal keine pille mehr bis ich 19 war und dann bekam ich eine sehr leichte, wo mir immer übel wurde. so setzte ich diese auch ab. mit 24 hatte ich eine oberflächliche venenthrombose, mein frauenarzt meinte ich solle keine pille nehmen. da das risiko viel zu hoch bei mir sei, denn meine oma, mutter, schwestern litten ebenfalls an venenerkrankungen. so wei es mir bekmmt ist, ist meine oma daran gestorben. meine mutter wurde auch an den beinen operiert. auf jeden fall darf ich keine pille nehmen. 2009 wurde ich von meinem freund schwanger und hatte eine eileiterschwangerschaft. es war schon die 2. diesesmal mussten sie mir den eileiter entfernen und ich kann keine kinder mehr bekommen. so hätte sich das thema pille eh erledigt. aber nachdem ich an sehr starken regelschmerzen leide, wollte mir mein frauenarzt eine andere art von pille verschreiben, die ich aber nicht vertrage. weil ich dann den monat durch bluten würde und extreme schmerzen hätte. ehrlich gesagt, bin ich froh das ich die pille nicht nehmen kann. lg

    • Nachdem du eine positive Familienanamnese hast, finde ich es gut und wichtig, dass dein FA dir von hormoneller Verhütung abrät. Du hast offensichtlich auch schon viel durchgemacht was die Pille angeht. Wenn sich der Körper dagegen „wehrt“, sollte man den Zeichen in jedem Fall Beachtung schenken. Dass du keine Kinder mehr bekommen kannst, tut mir von Herzen leid. Haben sie dir beide Eileiter entfernt? Ich dachte, bei einem Eileiter gibt es noch die Chance Kinder zu bekommen? Wenn dir meine Fragen zu persönlich sind, ist es für mich in Ordnung wenn du nicht darauf eingehen möchtest.

      Bezüglich deiner Regelschmerzen habe ich weiter oben bereits einen Kommentar beantwortet. Mir half Bewegung sehr gut. Außerdem soll es eine (noch eher unbekannte) „Wärmflasche“ geben, die ziemlich gutes Feedback bekommt.

      Viele liebe Grüße! <3

  14. Edit: Weitere Kommentare und Erfahrungsberichte zur aktuellen Diskussionen findet ihr auch auf meinem Instagram-Account.

  15. shelynx sagt:

    Ich habe früher schon mit dem Implantat verhütet, bis ich es unbedingt entfernen wollte (Fremdkörpergefühl, keine eigene Einflussnahme… wurde mir irgendwie unheimlich), bin dann auf den Ring, den ich auch gut vertrug und als ich dann solo war, habe ich alles beendet. Der Wiedereinstieg auf Verhütung war nervtötend… früher hatte ich keine Probleme gehabt und plötzlich war mit dem Ring meine Libido weg, als ich auf eine Pille umstieg, bekam ich solche unnatürlichen Stimmungstiefs, dass mein damaliger Partner (und ich) uns wirklich Sorgen machten… nach Absetzen, war das weg… dann eine weitere Pille… und wieder Libidoverlust… so kann das doch nicht laufen. Ich habe dann alles abgesetzt. In meiner jetzigen Beziehung habe ich gar nicht angefangen zu verhüten… ich bin alt genug, dass wenn das Schicksal es will und ein Kind entsteht es sogar schön wäre. Wir legen es nicht darauf an, an den fruchtbaren Tagen sind wir vorsichtig (so vorsichtig man mit CI schon sein kann) – aber es geht uns beiden gut damit. Ich würde das keiner 16jährigen vorschlagen und es ist gut, dass es die Pille gibt… aber ich will sie nicht mehr nehmen. Ich finde so einen Artikel wirklich wichtig. Ich habe das Gefühl, meinem Körper geht es besser, seit ich keine Hormone mehr zu mir nehme. Ich weiß, dass die Dinge und Menschen, die ich rieche, genau so riechen, wie sie körperchemisch für mich bestimmt sind und damit auch perfekt passen und ich fühl mich rundum ich :-)

    • Das Thema Pheromone finde ich in diesem Zusammenhang auch sehr interessant. Welche wahnsinnige Wirkung diese haben können, weiß ich persönlich auch erst seit ich die Pille nicht mehr nehme. Eine wirklich spannende Erfahrung für mich….das in dieser Form mit Ende 20 nun auch mal zu erleben.

  16. Maria sagt:

    Also ich habe bisher gar nicht mitbekommen, dass es im Moment so stark diskutiert wird :D Aber ich finde das gerade echt interessant! Bitte mehr solcher Themen :P
    Also erst mal muss ich sagen, dass mich gerade wirklich erschreckt hat, wie unglaublich lang hier einige Frauen die Pille ohne Unterbrechung genommen haben! Ich kenne auch nur von meiner Ärztin, dass sie nach einigen Jahren sagt, man sollte sie mal eine Zeit lang nicht nehmen.
    Ich bin generell nie wirklich anfällig auf Nebenwirkungen und hatte auch bei der Pille grundsätzlich keine Probleme. Ich habe sie genommen, weil es halt meist der Einstieg in Verhütungsmittel ist ;) Man kann sie praktisch genau so schnell wieder absetzen, wie man sie genommen hat und großartig etwas falsch machen kann man auch nicht. Deshalb war das für mich die beste Möglichkeit.
    Absetzen musste ich sie erst, als die bisherige Dosierung zu schwach wurde und ich Migräne bekam (die aber laut meiner Ärztin nicht durch die Pille verursacht war). Mit dieser Form von Migräne durfte ich keine stärkere Pille einnehmen, da das Schlaganfall Risiko sonst erheblich erhöht wäre. Also hat sich meine Ärztin mit mir hingesetzt und Alternativen gesucht. Jetzt hab ich eine Hormonspirale. Ich bekomme also trotzdem Hormone zugeführt, die aber direkt „an der Quelle“ wirken, sie durchlaufen also nicht den kompletten Körper und bringen dadurch auch nichts durcheinander. Ist auch (natürlich fachlich) in der Infobroschüre so erklärt. Das ist für mich aber nur ein Vorteil von vielen.
    Grundsätzlich würde ich aber vielen raten, vielleicht mal zu einem anderen Arzt zu gehen, wenn der bisherige es zugelassen hat, dass man jahrelang die Pille ohne Pause durch nimmt. Der Körper macht schon so genug mit, da kann man ihm auch mal eine Zeit lang ne Pause gönnen ;) Und vielleicht ist eine zweite Meinung auch ganz gut.

    Ich bin aber auch nicht Pro- oder Kontra Pille. Es gibt schließlich sehr viele Frauen, die super klar kommen und keine Probleme haben! Ich hatte wie gesagt keine Probleme und war froh, dass ich sie eine Zeit lang nehmen konnte.

    Liebe Grüße,
    Maria von fashion-inspires.me

  17. Katrin sagt:

    Ich frage mich immer, ob sich solch kritische Beiträge auf die „richtige“ Pille beziehen oder ob es zu dermaßen starken Nebenwirkungen und Veränderungen auch bei der Minipille kommt. Ich nehme seit 9 Jahren nämlich nur die Minipille und habe keinerlei Probleme und Beschwerden. Ich habe sie jetzt auch schon zweimal testweise ausgesetzt und kann wirklich keine Veränderung – weder körperlich noch mental feststellen. Rein rational ist mir natürlich auch klar, dass es so gesund nicht sein kann, was man da fast täglich einwirft, aber bisher überzeugen mich leider auch die Alternativen nicht hundertprozentig. Ich habe aber das Gefühl, das Thema wird immer präsenter, vielleicht kommen ja noch ein paar Änderungen und Neuerungen auf uns zu :)

  18. Severine sagt:

    Hallo. Ich bin mittlerweile auch ein totaler Gegner der Pille. Es ist doch ein riesiger Eingriff in den Hormonhaushalt unseres Körpers. Ich hatte sogar mal eine Sorte von welcher ich extreme Migräne verbunden mit Lähmungen am ganzen Körper bekam. Sehr beängstigend und das brachte mich mehrfach ins Krankenhaus und CT, bevor ich mal auf den Auslöser kam. Auch die so genannten verträglicheren Pillen hatten bei mir starke Nebenwirkungen. Bis hin zu Depressionen und Gewichtszunahme. Mit Mönchspfeffer und Kräuterteemischungen habe ich bezüglich Regelschmerzen gute Erfahrungen gemacht. Zwar greifen Kräuter und pflanzliche Mittel auch in den Körper ein, aber für mich ist das die bessere Alternative. Besonders Frauen die schwanger werden wollen, haben nach Absetzen der Pille manchmal jahrelang keinen Erfolg. Was Verhütung anbelangt – da komme ich super mit der NFP Methode klar. Ich habe auch mal eine Doku zur Entstehung der Pille gesehen – damals wurden auch Breitbandtests an mexikanischen Frauen gemacht – denen wurde das gegeben ohne sie über Risiken aufzuklären und das war ja noch der Prototyp – viele Frauen sind dann gestorben. Für mich ist die NFP Methode super – man lernt seinen Zyklus und Körper noch besser kennen und ich komme seit 2 Jahren damit super aus. Ich muss auch sagen – ich habe früher sehr sehr starke Regelbeschwerden gehabt und heute noch starkes PMS – aber irgendwie ist mir das lieber, als dieser Hormoncocktail, von dem ich auch nicht weiß, was er langfristig so im Körper anstellt. Das ist natürlich nur meine Meinung und jede Frau muss das letztendlich selber entscheiden.

  19. KK sagt:

    Ich schließe mich an: Die Pille ist ein Fluch! Ich würde sie nie wieder nehmen. Ich habe sie viele Jahre im Langzeitzyklus genomen, das heißt mehrere Monate durchgängig und davor seitdem ich 14 bin. Mir wurde sie aus meherern Gründen verschrieben die junge Mädchen nun mal haben: erste sexuelle Erfahrungen, unreine Haut, kleine Brüste, etwas zu viel Gewicht. Alles hat super geholfen! Nun bin ich 25 und habe vor ca. 1 Jahr die Pille abgesetzt. Und nun kommt die Quittung: Haarausfall, schlechte Haut, schwanger werden klappt nicht, Hormonmangel, Schwilddrüsenunterfunktion, unregelmäßige bis gar keine Zyklen usw. Und das alles in den Griff zu bekommen, dauert erstens lang und zerrt zweitens sehr an den Nerven.
    Klar war mir bewusst, dass die Pille Nebenwirkungen hat. Aber ganz ehrlich: Wer ein Produkt gut verträgt und keinerlei Beschwerden hat, der hört nicht plötzlich auf damit, weil es könnte ja…. die andere hat… ich habe gehört… Vor allem nicht wenn man als Teenager Ärzten vertraut und sich über sowas keine Gedanken macht.

    Ich finde es sollt meher Aufklärung darüber erfolgen und diese ganzen Schönmacher-Pillen sollten verboten werden. Da gibt es so viele andere Möglichkeiten!

  20. jule sagt:

    also ich habe keinerlei probleme mit meiner pille. allerdings ist es auch die 3. sorte weil man auch erstmal schauen muss auf welche der körper am besten reagiert. und nach 3 jahren soll man ja auch ein halbes jahr pausieren.

    wegen künstlichen hormonen…. ganz ehrlich dann dürften wir alle nichts mehr essen. in lebensmitteln sind mehr hormone als in der pille.

  21. zeelas sagt:

    Ich habe die Pille vor einem jahr gezwungenermaßen absetzen müssen. Die kosten konnte ich nicht mehr tragen. Im Nachhinein bereue ich es. Alles das, was du an Verbesserungen durch absetzen erlebt hast, hatte ich durch die Einnahme. Mein hautbild hat sich durch das absetzen drastisch verschlechtert. Sowohl die Akne, als auch die Neurodermitis und die ichthyosis vulgaris haben sich verschlimmert. Meine Stimmung ist gravierenden Schwankungen unterlegen. Meine Kopfschmerzen sind schlimmer, ich leide häufiger unter Migräne und die pms ist auch viel schlimmer geworden. Ich mag den Gedanken zwar nicht mir künstliche Hormone zu verabreichen, aber mir ging es damit um ein vielfaches besser.

  22. Sehr guter Artikel! Ich habe die Pille schon vor Jahren abgesetzt und möchte sie nie wieder nehmen. Ich finde es furchtbar, wie selbstverständlich heute Frauen die Pille nehmen. Und vor allem wie bedenkenlos Ärzte die Pille einfach jedem verschreiben. Möglicherweise macht das Frauen mit wechselnden Partnern zuweilen auch leichtsinnig, was den Schutz vor Krankheiten betrifft.

  23. Mrs. Mohntag sagt:

    Danke für diesen Artikel, dieses Thema beschäftigt mich selbst seit einiger Zeit und anhand der vielen Kommentare sieht man ja auch wie aktuell das Thema ist. Ich habe jetzt nicht alle Kommis lesen können aber man merkt immer mehr wie die Pille in Frage gestellt wird und nicht mehr von jedem als DAS Allheilmittel akzeptiert wird.
    Ich habe damals mit 17 die Pille gegen Akne verschrieben bekommen und sie tatsächlich durchgängig bis zu meinem 29Lebensjahr genommen – das ist jetzt 2 Jahre her und ich bin soooo froh den Absprung geschafft zu haben. Ich hatte das Gefühl meinen Körper überhaupt nicht zu kennen, durch die Pille läuft der Zyklus ja total ferngesteuert und es war für mich ein total überraschendes und wahnsinig interessantes Gefühl diesen Zyklus das erste ma ohne fremde Hilfe mitzuerleben (wie war das nochmal mit dem Eisprung? Wann ist man fruchtbar? Das wusste ich früher tatsächlich nicht so genau). Das klingt jetzt ziemlich seltsam aber das Gefühl so abhängig von der PIlle zu sein war mir in letzter Zeit echt ein Dorn im Auge. Von überall wurde mir Angst gemacht wie schwierig das Absetzen doch ist und mein Arzt ist eh ein riesiger Pille-Fan.
    Lange Rede… das Absetzen war absolut problemlos! Ich kann immer noch meinen Wecker stellen und bekomme meine Periode extrem regelmäßig, nicht stärker und auch auch nur minimale Regelschmerzen. Einziger Nachteil des Absetzens: etwa nach einem halben Jahr hat sich scheinbar mein Hormonhaushalt erst richtig umgestellt und ich bekam auf einmal unglaublich viele Unreinheiten auf dem Rücken und Schultern – wirklich schlimm und ich kannte das in dem Maße auch nicht. Meine Hoffnungen dass das nur vorübergehen war hat sich dann zum Glück bestätigt und inzwischen ist alles wieder weg. Meine Akne ist übrigens auch nicht wiedergekommen und auch sonst vermisse ich die Pille überhaupt nicht.
    Ich kann jedem nur Mut machen – der Absprung ist halb so schlimm und für mich kommen keine Hormone mehr in Frage.

    • Hey du!

      Danke für deinen Kommentar! Ich fand ihn sehr spannend zu lesen! Besonders als du vom Gefühl erzählt hast, dich bzw. deinen Zyklus neu kennenzulernen. Das hat mich sehr an Jess erinnert. :D

      Zum Absetzen: Nach 6 Monaten erst? Hui, meistens liest man ja von 4-12 Wochen. Falls ich auch Probleme mit der Haut bekommen sollte, hoffe ich auch dass es sich innerhalb weniger Monate wieder erledigt. Bei dir scheint alles ja recht reibungslos abgelaufen zu sein. Das bestätigt mich auf jeden Fall in meiner Entscheidung. Ich hatte vor dem Absetzen ein wenig Sorge, weil man zum Teil schon ziemliche Horrorgeschichten hört. Frauen, die psychohormonell reagieren, Angststörungen und dergleichen erleiden. Davor hatte ich ein bisschen Angst – unbegründet, wie es sich dann ja herausgestellt hat.

      Liebe Grüße <3

      Mia

  24. Steffi sagt:

    Ich hab die Pille insgesamt nur wenige Monate genommen und kam bestens mit ihr klar. Es gibt sicher bei jeder Frau eine Phase, wo die Antibabypille ein sehr gutes Verhütungsmittel ist. Allerdings gibt es gute Alternativen, die von Frauen bevorzugt werden sollten. Jahrelang meinen Körper damit vollzudröhnen – nein, das wollte ich nicht. Und bei meiner Tochter werde ich versuchen, das Bewusstsein für die Alternativen früh zu öffnen. LG, Steffi

    • Hey Steffi,

      ich würde die Pille als Verhütungsmittel für einen bestimmten Zeitraum nicht per se ablehnen. Über eine begrenzte Phase ohne Schwierigkeiten (wie du meintest), keine positive familiäre Anamnese – es bringt Vorteile mit sich. Über längere Zeit würde ich meinen Körper damit jedoch auch nicht (mehr) belasten wollen. Und zu früh würde ich die Pille auch nicht nehmen.

      Viele Grüße!

  25. Lakritz sagt:

    Ich lese euch regelmäßig und kommentiere ab und zu. Nun kann ich mich nicht zurückhalten ;). Ich bin so froh, dass ihr nicht nur (Natur-)kosmetikthemen anschneidet. Ich bin Ende 20 und nehme seit ca. 10 Jahren keine Pille mehr. Als junges Mädchen bekommt man ja fast zwangsläufig die Pille verschrieben, sobald man irgendwie beginnt, zB einen festen Freund zu haben etc. Als Mutter verstehe ich zwar auch die Sorge dahinter, jedoch finde ich dieses Mittel gefährlich, bedaure, dass es keine wirklichen Alternativen für Männer gibt (außer das Kondom, gegen das auch Gründe wie Intensität und Allergien sprechen). Ich habe selber irgendwann fast die Wut bekommen, dass ich die Pille schlucken MUSS. Ich habe das mit meinem Freund damals besprochen und sie einfach nicht mehr genommen. Und trotz Stimmungsschwankungen und so weiter bin ich froh, zB meinen jetzigen Partner als ich „selbst“ kennengelernt zu haben und mich nicht ständig „scheinschwanger“ zu fühlen. Seit kurzem beobachte ich meinen Zyklus per Kalender genauer, nehme pflanzliche Präparate ein (Abmilderung Stimmung) und bermerke mit freudigem Erstaunen, inwiefern ich als Frau in positiver (und manchmal negativer aber einfach natürlicher Weise) von meinen Hormonen beeinflusst werde. Es gelingt mir immer mehr, mich auf diese Weise als Frau wohlzufühlen, wohingegen die Pille für mich irgendwann wirklich nur WIDERWILLEN fühlen ließ.

    • Vielen Dank für dein Kompliment! Wir fühlen uns mit den Lifestyle-Themen auch sehr wohl und sind froh, uns seit einem Jahr thematisch erweitert zu haben! :)

      Danke auch, dass du deine Erfahrungen geschildert hast! Mich freut die rege Beteiligung sehr. Ich denke, die unterschiedlichen Erfahrungen können anderen (noch unentschlossenen) Frauen/Mädchen dabei helfen, über Verhütung/die Pille zu reflektieren und herauszufinden, was das Richtige für sie sein könnte. :)

      Liebe Grüße!

  26. Lilli sagt:

    Toller Beitrag!

    Ich habe vor ca. 8 Monaten die Pille nach 7-jähriger Einnahme abgesetzt. Einfach weil die Einnahme von Hormonen nicht mehr zu meinem Lebensstil und meiner Lebensphilosophie passte. Gleichzeitig habe ich meine Ernährung auf vegan und meine Pflege/Make-up auf möglichst natürlich umgestellt.

    Meine Periode kommt immer noch extrem unregelmäßig, ungefähr alle 2 Monate. Das finde ich jedoch nicht schlimm. Der Körper braucht einfach Zeit um seinen Rhythmus zu finden und den Hormonhaushalt zu regulieren. Meine Haut ist schlechter geworden, aber auch das wird sich bestimmt wieder regulieren. Nach einer so langen Einnahme von Hormonen und der Unterdrückung einer „richtigen“ Periode (bei Pilleneinnahme hat man nämlich nur eine Abbruchsblutung und keine richtige Periode) muss der Körper erstmal ordentlich entgiften (natürlich auch über die Haut). Dafür ist bei der Frau nämlich auch die Periodenblutung zuständig. Da der Körper Gifte etc. auch in der Gebärmutterschleimhaut ansiedelt, damit sie anschließend „rausgespült“ werden können. Wenn dieser Mechanismus so lange unterdrückt wird kann sich schon mal einiges ansammeln. Daher bin ich ganz zuversichtlich, dass sich auch die Haut irgendwann wieder erholt. :)

    Bei der Verhütung bin ich auf die Gynefix umgestiegen und bin sehr glücklich damit. Das ist eine Kupferkette (also Verhütung mit Kupferionen). Keinesfalls zu verwechseln mit einer Spirale! Die Kupferkette wird auch für junge Frauen/Teenager empfohlen und ist genauso sicher, wie die Pille. Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen damit gemacht und kann sie nur empfehlen. :) Aber sicher ist das nicht für jeden die optimale Lösung. Jedoch eine gute Alternative ohne Hormone und mit vergleichsweise wenigen Risiken, wie ich finde.

    Alles Liebe,

    Lilli

    • Liebe Lilli,

      danke für deinen Kommentar! Dass du ebenfalls die Gynefix nutzt, finde ich interessant. Ich werde mich demnächst mehr über die Kupferkette informieren. Die Leserinnen mit Gynefix scheinen nur gute Erfahrungen mit dieser Verhütungsmethode zu machen. Eigentlich wollte ich einen Zykluscomputer anwenden, bin allerdings immer offen für weitere Möglichkeiten.

      Dass sich der Körper nach dem Absetzen der Pille erst einpendeln muss, halte ich ebenfalls für normal. Bei mir passiert da aktuell offensichtlich recht schnell. Ich habe allerdings mit Mitte 20 schon einmal nach 2 Jahren die Pille abgesetzt und hatte damals auch keine Probleme. Der Zyklus kam sofort regelmäßig, keine unreine Haut. Nur ein wenig Haarausfall war zu bemerken.

      Liebe Grüße aus Barcelona!

      Mia

  27. Jane sagt:

    Ich habe vor 12 Jahren eine Thrombose gehabt, wobei die Pille und das gelegentliche Rauchen sicher einen Teil dazu beigetragen haben. Damals musste ich sofort die Pille absetzen. Die Umstände waren sicher nicht toll, aber ich bin sehr froh darüber, sie seit dem nicht mehr zu nehmen.
    Nachdem ich dann einen festen Freund hatte, stellte sich auf Dauer natürlich die Frage der Verhütung. Die meisten Methoden beinhalten Hormone. Seit sechs Jahren habe ich nun die Kuperkette „Gynefix“ und bin wirklich sehr zufrieden damit. Keine Hormone und keine Nebenwirkungen.

    • Liebe Jane,

      vielen Dank für deinen Kommentar! Ich lese/höre immer wieder von der Gynefix. Noch bin ich skeptisch – kann man diese Verhütungsmethode anwenden, obwohl ein späterer Kinderwunsch besteht? :)

      Liebe Grüße aus Barcelona!

      Mia

    • Jane sagt:

      Liebe Mia,

      gerade wenn du später einen Kinderwunsch hast ist die Gynefix optimal. Du lässt sie dir einsetzen und sie hält ca. zw. 3-5 Jahren. Wenn in dieser Zeit ein konkreter Kinderwunsch auftritt, lässt du Sie dir einfach herausnehmen und du kannst in der Regel sofort schwanger werden. Nicht wie bei der Pille, dass man noch Monate lang warten muss, bis der Körper sich darauf eingestellt hat. So habe ich es nächsten Jahr auch geplant ;-)
      LG

    • Danke für deine Antwort. Ich muss mich auf jeden Fall genau zu diesem Thema belesen!

      Viele liebe Grüße!

  28. Duygu sagt:

    Hallo Mia,
    danke für diesen tollen und wichtigen Artikel. Leider bin ich, was Verhütung angeht, eher unterdurchschnittlich informiert, da ich mit meiner Menstruation nie bedeutende Schwierigkeiten, was Schmerzen etc. angeht, hatte. Leichte Unregelmäßigkeiten im Zyklus habe ich immer, aber nach einer Behandlung mit Agnus Castus AL (Mönchspfeffer) hat sich das deutlich gebessert. Ich finde es auch nicht schlimm, wenn die Periode auf den Tag genau kommt. Ich bin schließlich ein Mensch und kein Roboter. Zudem habe ich den Verhütungsaspekt bisher nicht gebraucht :-) Jetzt steht das aber an und ich bin ein Typ, der an sich nicht gerne Tabletten nimmt und lieber auf Hausmittelchen zurückreift. Daher ist die Pille – jedenfalls auf lange Sicht – keine Option für mich. Ich werde mich genauer informieren müssen, aber ich würde mich auch freuen, wenn ich hier auf dem Blog ebenfalls etwas über Alternativen lesen könnte.
    Liebe Grüße, Duygu

    • Liebe Duygu,

      danke für dein Feedback. Ich möchte gerne abschätzen, wieviele ähnlich denken wie du. Ein Beitrag über alternative Verhütungsmethoden lässt sich in jedem Fall machen. Es würde wohl nur etwwas dauern, denn ich möchte euch ja dann auch qualitative Informationen liefern können. :)

      P.S.: Ich nehme auch ungern Tabletten. Selbst bei einfachen Schmerzmitteln ziehe ich bereits ’ne Miene. :p

      Viele liebe Grüße!

  29. Risiko Antibabypille! - blogg.de sagt:

    […] hier mehr über den Vorfall und das, was gegen die Einnahme der Pille spricht. Miriams Argumente fangen […]

  30. Sunnivah sagt:

    Die Diskussion und Kommentare werden ja immer spannender, deswegen will ich noch mal was beisteuern..

    Was die Risiken angeht, hat mich meine FÄ halbwegs offen aufgeklärt, was aber wohl nur an Dorfgemeinschaft und der Tatsache lag, daß sie schon meine Mutter behandelt hat usw. und es mehr ein persönliches Gespräch war als ein normales von Arzt zu Patienten: eigentlich hat sie offen gesagt, daß es Risikogruppen gibt, die von der Pilleneinnahme per se ausgeschlossen sind
    – alle über BMI 25
    – alle über 35 (ja, tatsächlich!!)
    – alle Raucherinnen
    – alle mit familiärer Vorbelastung (Thrombose, best. Krebsarten, etc.)

    So. Da scheiden schon mal ne Menge Frauen aus, oder?? Und trotzdem nehmen viele die Pille.

    Ich habe mich danach informiert und erfahren, daß besonders die ganz neuen Pillen ein erhöhtes Thromboserisiko darstellen, diese werden aber besonders gern verschrieben, weil sie sogenannte Lifestyle-Medikamente darstellen, die immer noch Zusatznutzen bringen (keine Wassereinlagerungen aka Gewichtszunahme, keine Pickel mehr, etc.). Allerdings sind nur ältere Pillen der 1. und 2. Generation über Jahre untersucht: d.h. nicht, daß sie keine Risiken mit sich bringen, aber eben, daß diese schon besser eingeschätzt werden können. Ich habe mich trotzdem nach einem Jahr mit solch einem Medikament dauerhaft dagegen entschieden, weil ich auch gut ohne Pille leben kann und einen erschreckenden Artikel in einer „Für Sie“ oder „Brigitte“ oder so gelesen hatte.. eine junge Frau, die mit 24 einen Schlaganfall hatte und in der Reha alles neu lernen musste. Die traurige Bilanz war, daß sie keinerlei Risikofaktoren zu verzeichnen hatte: weder Übergewicht noch Rauchen noch ungesunde Lebensführung – doch sie nahm die Pille. Das hat mich so geschockt, daß ich den unwahrscheinlichsten Fall nicht riskieren möchte und kein Medikament mehr einnehme, was nicht UNBEDINGT für mich persönlich nötig ist.

    Ich habe auch Schmerzen bei der Periode und PMS. Aber zum Glück in einem Rahmen, der mich nicht leiden läßt. Eine Freundin allerdings leidet so stark wie manche Kommentatorin hier, inklusive Brechdurchfall und Ohnmachtsanfällen inklusive Arbeitsausfällen 1x im Monat. Ihre Taktik ist mittlerweile, Schmerzmittel sofort und in ausreichender Dosis einzunehmen, BEVOR es richtig schlimm wird. Es gibt sowas wie ein Schmerzgedächtnis und den ersten Tag gut zu überstehen ist bei ihre sehr wichtig. Gut ist auch eine Absprache mit dem Arzt bezüglich der Kombination von krampflösenden Mitteln (sehr gut auch als Zäpfchen, da diese gleich im Unterleib wirken können und nicht erbrochen werden) und Schmerzmitteln verlaufen; seitdem wechselt sie turnusmäßig die Präparate, da der Körper mit der Zeit lernt, das jeweilige Medikament schneller abzubauen, was zu einer schlechteren Schmerzhemmung führt. Seitdem benötigt sie weniger und auch weniger lange Medikamente während der Periode.

    Mönchspfeffer und Co würde ich im Zweifelsfall auch ausprobieren. Ab 35 wäre ja eh Schluss mit der Pille gewesen (weil die Risiken dann wohl zu stark werden) und dann hätte ich mir sowieso etwas überlegen müßen…
    da ich aber nur 1 Jahr im Ganzen die Pille genommen habe, ist der normale Zyklus mit all seinen Seiten, auch den weniger schönen, ganz normal für mich, da ich es nicht anders kenne. Und falls ich mal schwanger werden wollte, wüßte ich zumindest: ich habe einen Zyklus, einen Eisprung, all das. Er ist regelmäßig, dauert so und so lang usw. Ihn dauerhaft zu unterdrücken hätte mir das ungute Gefühl gegeben, ihn jahrzehntelang in Tiefschlaf zu legen. Irgendwie… eine seltsame Vorstellung!

    Ich wünsche allen viel Erfolg bei ihrer persönlichen Entscheidung zu diesem Thema!! Danke für die interessante Diskussionsanregung an dich, Mia!

    • Friedi sagt:

      Hey,

      über die von dir genannten Risiken wurde ich natürlich auch aufgeklärt und hoffe, dass das auch beim Großteil der Frauen so ist. Aber keiner der Punkte (meine BMI war weit unter 25, ich war erst 15, Nichtraucherin und in meiner Familie gab es keinerlei Vorbelastungen) traf auf mich zu. Auch sonst hatte ich damals den Eindruck (wir reden vom Jahr 2001), dass die Pille ein gängiges Verhütungsmittel war und mir auch so von meinem Arzt und allen Frauen in meinem Umkreis vermittelt wurde. Trotz allem habe ich mit 21 eine Thrombose gehabt. Ich würde mir einfach wünschen, dass auch andere Verhütungsmittel jungen Menschen näher gebracht werden. Vor allem Kondome, da diese zusätzlich auch noch vor allerlei Krankheiten schützen.

      LG

    • Liebe Sunnivah,

      vielen Dank für deine lieben Worte + danke auch für deinen ausführlichen Kommentar! <3 Es handelt sich um einen wichtigen Diskussionsbeitrag!

      Mia

    • Julia sagt:

      Meine Einstellung zur Pille und allgemein zu Medikamenten ist ein wenig zwiegespalten. Einerseits mag ich den Gedanken nicht, so viele (teilweise unerforschte) Dinge einzunehmen, denn es gibt ja kaum Langzeittests und es gibt bei jedem Medikament Risiken.
      Leider leide ich, seit ich denken kann, Asthma, starke(!) Migräne und seit ich meine Regel habe auch starke Regelschmerzen, mit starker Übelkeit, Kreislaufproblemen, also so, dass ich unfähig bin irgendetwas zu tun.
      Von daher nehme ich zum einen Asthma-Spray, zwar nicht dauerhaft, aber schon öfters mal, je nach Bedarf. Das kann ich auch nicht weglassen, denn es gibt kein schlimmeres Gefühl, das einem mehr Unwohlsein und Einengung beschert (das ich kenne) als nicht richtig Luft zu bekommen. Trotzdem schaue ich mich auch im natürlichen Bereich um, ein großer Schritt war es für mich zum Beispiel nur noch natürliche Putzmittel und Düfte zu verwenden. Insgesamt bin ich auch eher auf künstliche Produkte allergisch (wie z.B. irgendein Konservierungsmittel in Fanta) als gegen natürliches (wie z.B. ätherische Öle).
      Mehrmals im Monat habe ich außerdem wirklich starke Migräne. Das beginnt mit leichten Kopfschmerzen und schaukelt sich manchmal so stark hoch, dass ich nicht mal aufstehen und mir Schmerzmittel holen kann. Hier habe ich die gleiche Erfahrung gemacht wie Sunnivah’s Freundin.
      Manchmal kommt der Punkt an dem ich denke: „Das ist doch nicht normal, dass du Anfang 20 so viele Medikamente nimmst, das kann doch gar nicht gesund sein.“ Doch dann keine Tablette zu nehmen, ist für mich der größte Fehler. Denn sobald die starke Migräne ein mal da ist, geht sie nicht mehr weg, nicht mal mit der doppelten Menge an Tabletten. Die Migräne kann ich verschwinden lassen kann, in dem ich zu Beginn gleich etwas nehme (irgendwann kann man auch etwas Kopfschmerzen von dem Beginn einer richtigen Migräne unterscheiden, hat aber auch lange gedauert bei mir). Verzichte ich darauf, so habe ich im schlimmsten Fall 5 Tage intensive Schmerzen und kann quasi kaum noch etwas machen. Spezielle Migränemittel helfen mir da schon besser, ich habe aber einige Stunden lang Nebenwirkungen, deshalb verwende ich sie nur wenn Schmerzmittel alleine nicht helfen. Je älter ich werde und je besser ich meinen Körper kennenlerne, desto leichter fällt es mir auf meinen Körper zu hören und die Migräne auch etwas natürlich abzuschwächen. Ich nehme dann z.B. erst einmal etwas Koffein und Zucker, sobald der Schmerz anfängt und beobachte ob das nicht schon reicht. Oder ich lege dann alles beiseite und mache eine halbe Stunde bis Stunde nichts (sofern das möglich ist) sondern versuche mich nur intensiv zu entspannen. All das hat aber lange Zeit gebraucht und man muss lernen enorm viel auf den eigenen Körper hören.
      Nun aber zur Pille :). Ich nehme sie seit ca. 3 Jahren und bin „recht“ zufrieden damit. Insgesamt habe ich die Pille 3 mal gewechselt. Die erste habe ich abgesetzt wegen starken Stimmungsschwankungen, die zweite, weil ich einmal den Fehler begangen habe sie durchzunehmen und ab dann alle 3 Monate extreme Unreinheiten und Unterlagerungen im Gesicht bekommen habe. Weder Migräne, noch Regelschmerzen sind von den beiden Pillen weggegangen oder stärker geworden, auch mein Körper hat sich nicht verändert. Bei der jetzigen Pille merke ich einen kleine Verbesserung bei den Regelschmerzen und eine bessere Fettverteilung meines Körpers, wenn man das so sagen kann. Das liegt bei mir natürlicherweise nämlich hauptsächlich in der unteren Körperhälfte, und wird durch die Pille etwas „besser“ verteilt. Trotzdem bin ich auf der Suche nach einer alternativen Verhütungsmethode, mir war bis jetzt jedoch noch nichts sicher genug. Denn auch wenn ich gerne mal Kinder haben möchte, jetzt wäre der schlechteste Zeitpunkt für mich eines zu bekommen. Außerdem habe ich vor kurzem in meinem Beipackzettel gelesen, dass meine Pille eigentlich gar nicht für Migräne-Patienten geeignet ist. Gerade wegen so etwas rate ich jedem sich selbst zu informieren und immer(!) die Beipackzettel durchzulesen. Ich vertraue zwar Ärzten, trotzdem muss man die eigene Krankengeschichte und die in der Familie kennen und wissen was man nimmt. Es kann nerven wenn man zu einem neuen Arzt geht und sagt: „Übrigens, ich leide an diesem und jenen und nehme dies und das ein und manchmal auch jenes.“ Dann schaut der Arzt oder die Ärztin meistens noch einmal auf mein Alter und schaut verdutzt. Ich habe eine ganze Menge meiner Lebenszeit in Wartezimmern von Ärzten verbracht, fast immer lief alles glatt, aber eben nur fast. Einmal wurde mir von einem Arzt ein Medikament verschrieben, er wusste über alle anderen Medikamente die ich einnehmen muss Bescheid. Daheim habe ich den Beipackzettel durchgelesen und dort stand man solle niemals(!) einen Wirkstoff (der in einem anderen Medikament das ich nahm enthalten war) dazu einnehmen, da es höchstwahrscheinlich zu starken Nebenwirkungen kommen würde, die bis zu Hirnschäden führen könnten. Das verschriebene Medikament nahm ich dann nicht und las im Internet eben solche Erfahrungsberichte bei denen die Einnahme beider ordentlich schief ging. Es gab aber auch Ärzte in meinem Leben, die mich noch auf etwas hingewiesen haben, das ich noch nicht wusste und super informiert waren. Deshalb noch einmal: Ärzte sind nicht immer böse und haben im allgemeinen schon Ahnung was sie da machen, aber es kann sich auch immer mal ein schwarzes Schaf unter dem weißen Kittel verstecken.
      Lange Rede kurzer Sinn: Wie du schon im Artikel erwähnt hast, man sollte immer darüber Bescheid wissen, was man da eigentlich nimmt. Medikamente und auch die Pille sind nicht allgemein zu verteufeln aber ganz aus dem Leben verbannen kann sie leider nicht jeder. Vielleicht versuche ich ja auch gerade deshalb meinen Lebensstil in Richtung Natur zu verändern (Naturkosmetik, Ernährung,…), weil ich die Besten Erfahrungen damit gemacht habe und keine Lust habe später noch irgendwelche Krankheiten oder Probleme zu bekommen weil ich zu viele verschiedene synthetische Stoffe jeden Tag eingeatmet, zu mir genommen oder auch auf das Gesicht geschmiert habe. Eigentlich lässt sich das auf das ganze Leben übertragen: Man sollte immer wissen was man tut und an sich heranlässt.

  31. […] Weitere aktuelle Gedanken zum Absetzen der Pille findet ihr übrigens bei Allerlei Julchen und bei Mia von den Alabastermädchen. […]

  32. Michi sagt:

    Hier kann man auch noch sehr viele Infos bekommen:
    http://www.risiko-pille.de/index.php/zahlen-a-fakten.html

    Ich wäre auch einfach gerne schon ein paar Jahre älter, um so wie du sagen zu können, dass eine Schwangerschaft nicht der Weltuntergang wäre. Momentan mischt sich neben der Angst aufgrund der Pille auch ständig Angst vor einer Schwangerschaft beim Absetzen unter…

  33. Michi sagt:

    Ich habe hier und auch auf anderen Seiten viel Gutes über die Gynefix gelesen. Habe über sie auch schon mit meiner Frauenärztin gesprochen. Sie ist defintiv eine Person, die jede Frau beim Pillenabsetzen sofort unterstützen würde. Sie hat mir bereits im Vorraus verschiedenste Methoden und Vitamine empfohlen, um das Absetzen möglichst unkompliziert zu gestalten. Von der Gynefix rät sie allerdings ganz strikt ab! Dort, wo sie in der Gebärmutter verankert wird, entsteht eine dauerhafte Vernarbung, die dazu fürht, dass sich dort nie wieder eine Eizelle einnisten bzw die Plazenta sich ausbilden kann. Das erhöht später das Risiko, Babys zu verlieren. Zudem ist beste Gynefixverankerungsstelle leider auch die beste Einnistungsstelle.

  34. Sonny sagt:

    Ich habe auch immer wieder auf Blogs Posts über das Absetzen der Pille gelesen, habe mir schon überlegt, eine Gynefix einsetzen zu lassen, bin aber immer wieder davon abgekommen, da ich extrem schmerzempfindlich bin und nur schon beim Gedanken daran Angstzustände bekomme.

    Dennoch möchte ich die Pille nicht mehr nehmen, da ich gerade in den Pillenfreien Tagen merke, wie sich mein Hormonhaushalt (sogar in der kurzen Zeit!) so positiv verändert! Ich habe mir die Pille mit 19 verschreiben lassen, da ich da meinen ersten Freund hatte. Die Ärztin hat mich weder über Risiken noch sonstwas aufgeklärt, da ich aber über einen schlimmen Fall (17 Jährige, die nach Einnahme der Yasmine eine Trombose erlitten und nun geistig behindert ist) informiert war, habe ich darauf bestanden, eine Pille der älteren Generation zu kriegen.

    Vor allem zu Beginn der Einnahme hatte ich genau die Nebenwirkungen die du beschreibst: Ich konnte furchtbar aggressiv werden. Allerdings habe ich es auf die Einnahme starker Aknepräparate geschoben und gar nicht an die Pille gedacht. Vermutlich war es eine Kombination aus beidem. Diese Nebenwirkungen habe ich aber seid gut 1.5 Jahren nicht mehr, auch ansonsten habe ich nicht das Gefühl, dass es mir mit schlechter geht als ohne. Trotzdem werde ich sie nun endgültig absetzen und die Verhütung mit dem Lady Comp versuchen.

    Ich bin zwar mit 23 Jahren noch nicht in dem Alter, in dem ich unbedingt Kinder möchte, aber wenn’s passieren würde, dann wäre es dennoch kein Weltuntergang für mich, zumal mein Freund meine Einstellung teilt. ;)

    Deshalb habe ich mir jetzt einen Lady Comp bestellt. Zuerst bin ich furchtbar erschrocken, das Teil kostet ja echt was! Aber als ich dann nachgerechnet habe, musste ich feststellen, dass ich in den gut 4 Jahren schon exakt denselben Betrag für die Pille ausgegeben hatte. So gesehen relativiert sich der Preis, zumal man das Gerät hoffentlich länger als 4 Jahre benutzen kann. ;)

    Vielen Dank jedenfalls für den Post und den letzten Anstoss, die Pille abzusetzen!

    P.S.: Zu den Hautproblemen: Ich hatte mit Pille gleich viele bwz. mittlerweile zum Glück wenige wie ohne…hoffe nun, dass sich nun mein Hautbild nicht verschlechtert und auch sonst keine Nebenwirkungen auftreten.

    • Liebe Sonny,

      ich freue mich nach längerer Zeit wieder von dir zu lesen. :) Ich wäre total dankbar, wenn du ein Feedback zur Verhütung mit dem Lady Comp geben könntest. Ich bin ja noch auf der Suche nach einem passenden Verhütungscomputer.

      Liebe Grüße!

      Mia

  35. Stephi sagt:

    OMG, was für eine Horrostory mit deiner Schwester. Ich habe die Pille auch jahrelang genommen, allerdings zwischenducrh immer mal wieder abgesetzt. Nun lebe ich seit gut einem Jahr ohne die Pille, da ich Raucher bin und das in Kombination böse Flgen haben kann… Womit ich allerdings ohne Pille zu kämpfen habe, sind starke Unterleibsschmerzen während der Tage und davor.

  36. Estrella sagt:

    Hallo Ihr Lieben,

    größtenteils nur stille Leserin, trete ich bei diesem interessanten Thema mal wieder aus dem Schatten.
    Wie die Kommentare deutlich zeigen, gibt es sehr kontroverse Meinungen bzw. Erfahrungen zu dem Them. Daher spiegelt mein Beitrag selbstverständlich auch „nur“ meine persönlichen Erfahrungen. Der Hauptgrund für mein Absetzen der Pille vor langer Zeit war, dass ich einfach wieder einen natürlichen Hormonhaushalt haben wollte. In Begleitung dessen, haben sich sowohl zusätzliche Vorteile, aber auch Nachteile bemerkbar gemacht, wie z.B. eine Verschlechterung des Hautbildes und ein Revival meiner extremen Periodenschmerzen. Beim Körpergewicht und der Stimmung konnte ich bei mir keine ausgesprochenen Unterschiede ausmachen. Die Vorteile hinsichtlich Körpergefühl bzw. Körper-Selbstwahrnehmung und Sexualität wurden ja schon erwähnt und waren/sind für mich vergleichbar mit dem Rückgewinn meines vollen Geschmacksempfindens nachdem ich das Rauchen aufgegeben hatte. Ja, ich war nämlich auch mal Raucherin!
    Aber was hat mir geholfen? Das schlimmste Übel, meine extremen Periodenschmerzen (ich schreibe das leider nicht in Vergangenheitsform) habe ich ca. 1,5 Jahre – wirklich erfolgreich – mit der regelmäßigen Einnahme von Mönchspfeffer (der m.W. eine hormonausgleichende Wirkung hat) in den Griff bekommen. Ich muss allerdings gestehen, dass mir vermutlich jegliche regelmäßige Einnahme von etwas, irgendwann auf den Keks geht. Ich habe inzwischen gelernt, dass meine Periodenkrämpfe auch stark mit meinem sonstigen Wohlbefinden bzw. Stresslevel korrelieren. Es gibt nämlich durchaus Monate in denen ich fast schmerzfrei bin. Daher beschränke ich mich inzwischen auf die Einnahme von Schmerztabletten bei Bedarf, der guten alten „regulären“ Wärmflasche und an diesen Tagen auch ein bisschen mit und nicht gegen(!) meinen Rhythmus bzw. Zyklus zu leben. Mir einfach, wenn möglich mehr Ruhe zu gönnen, manchmal reicht eine Tasse Tee und ein kleiner, entspannter Spaziergang usw. usw. Das ist ein ebenso weites, wie individuelles und Terrain.
    Ansonsten finde ich es toll, dass Ihr euch dieses Themas angenommen habt. Ich denke wirklich, Vielen sind die Risiken nicht bewusst. Und das Beispiel Deiner Schwester zeigt eindrücklich, dass man auch in jungen Jahren angehalten ist, so viel wie möglich Risikopotential zu vermeiden.

    • Vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich, dass ihr alle so ehrlich von euren Erfahrungen berichtet! Mit dem Zyklus zu leben ist (wie ich finde) ein wirklich guter Ansatz!

  37. Bambi sagt:

    Segen und Fluch zugleich ^^
    Ich nehme die Pille seit ca. 12 Jahren mit nur einer ca. zwei- dreimonatigen Unterbrechung – in der ich direkt von akneähnlichen Zuständen geplagt wurde.
    Gesundheitlich und aus Neugier würde ich sie gerne mal absetzen, um zu sehen welche Auswirkungen das auf mich hat – auch laune- und libidomäßig. Ich habe nur panische Angst vor der Verschlechterung meiner Haut, außerdem HASSE ich es, meine Tage zu haben (obwohl ich nie Schmerzen habe oder hatte) und mich als Geißel meines Körpers zu fühlen – ich nehme meist drei bis vier Blister durch, um die Blutung heraus zu zögern.
    Grade, weil ich auch Raucherin bin sollte ich wohl mal das Absetzten versuchen, aber ich bin irgendwie noch nicht bereit dazu, obwohl mein Kopf es besser weiß.

    • Hey Bambi,

      vor der Verschlechterung meiner Haut hatte ich auch Sorge. Habe nun auch das Gefühl, dass es nach dem Urlaub los gehen könnte. Bin mir aber nicht sicher, ob nicht womöglich das gechlorte Leitungswasser und ungesunde Essen die Übeltäter sind. Was es auch ist, ich werde es ertragen. Bei den anderen Ladies hier ging es auch irgendwann vorbei.

      Dieses Kopf + besseres Wissen versus Angst-Ding ist mir auch sehr vertraut. :D

      Greetz! <3

  38. Lakritz sagt:

    Hey, ich finde das Thema ja echt gut….sollte mal jemand mit nfp oder diesen Verhütungscomputern anfangen, freue ich mich auch über Erfahrungswerte!
    LG Lakritz

    • Hallo ihr Lieben!

      Da mehrfach in den Kommentaren darauf angespielt/angefragt wurde: Wünscht ihr euch einen Folgeartikel zu alternativen Vehütungsmethoden? Dann beginne ich mit den Recherchen und setze mich gegebenenfalls auch mit den Herstellern entsprechender Computer und Co. in Verbindung. Ich bitte um ein Feedback! :)

  39. Yasmin sagt:

    Liebe Mia, liebe Jess,
    ich danke euch wirklich sehr für diesen aufschlussreichen und interessanten Post und die daraus resultierende Diskussion. Ich habe den Artikel bereits beim Erscheinen gelesen und komme jetzt doch noch einmal zurück. Eigentlich widerstrebt es mir, über solche privaten Sachen öffentlich zu schreiben, aber bei so vielen mutigen Frauen, die schon vor mir geschrieben haben, fasse ich auch den Mut. Mich bewegt das Thema bereits seit einiger Zeit, ja wenn nicht sogar schon über ein Jahr. Ich habe mit so einigen Wehwehchen, vor allem Kopfschmerzen, Trägheit, schlechter Stimmung, aber allen voran mit starkem Libidoverlust zu kämpfen (oh je, das auszuschreiben ist schon irgendwie beschämend), der sich schleichend eingestellt hat und mit Sicherheit nicht an meiner Partnerschaft liegt, wie es mir meine FA versucht hat einzureden. Ihrer Meinung nach käme sowas nie von der Pille, was ich sehr fragwürdig fand, vergleicht man die Aussage mit dem Beipackzettel und den vielen Kontrameinungen im Netz. Schon lange hege ich Zweifel an der Pille, aber da sie nun mal als „das“ Verhütungsmittel schlechthin gilt und man es bereits in Jugendjahren eingetrichtert bekommt, habe ich mich nie recht getraut, sie abzusetzen. Euer Artikel hat dem ganzen nochmals einen Anstoß gegeben und ich habe mich daraufhin erneut auf Recherche begeben, nochmals meine FA konsultiert, die immer noch der Meinung ist, die Pille wäre das richtige für mich und letztlich habe ich für mich entschieden, es einfach auszuprobieren. Seit 3 Tagen nehme ich sie nicht mehr (ich habe sie vorher fast 9 Jahre durchgängig geschluckt) und bin gespannt auf all die körperlichen Veränderungen, möchte mich aber auch nicht zu sehr unter Druck setzen und auf Änderungen hoffen. Zu verlieren habe ich an dieser Stelle aber nichts, weswegen ich quasi nach vorn stürme und es einfach ausprobiere. Ich kann natürlich noch keine Erfahrungen teilen, wollte aber einfach nochmal herkommen und da lassen, dass ihr tolle Frauen seid. Ich finde es bewundernswert, dass ihr auch solche Themen aufgreift, damit eine Art Aufklärung betreibt und Mädchen wie mich anregt, endlich auf den Körper und dessen Signale zu hören. Ich bin jedenfalls schon sehr gespannt und fänd einen Artikel zu alternativen Verhütungsmethoden sehr interessant. Bis dahin bleibt erstmal das Kondom und die Recherche über NFP.
    Liebe Grüße,
    Yasmin

  40. Sonny sagt:

    Ja, ein Artikel über alternative Verhütungsmethoden wäre genial!! ;)
    Und nochmal ja, ich werde berichten..muss allerdings erst mal abklären, ab wann man den denn einsetzen kann, da ich glaube, mal was gelesen zu haben, dass man ihn erst dann nutzen kann, wenn der Zyklus wieder regelmässig kommt, was nach dem Absetzen der Pille ja bis zu einem Jahr dauern kann. :( Ich werde da mal nachfragen.
    Was ich übrigens jetzt – nach gut 3 Wochen bereits sagen kann, ist eine deutliche Verbesserung meiner Psyche! Ich kenne mich so gar nicht mehr. Früher war ich meist ziemlich selbstbewusst und meist sehr fröhlich, das ging mit der Pille iwie verloren, vor allem ersteres. Und ich habe es nichtmal bemerkt!! Selbstverständlich hatte ich auch früher mal bessere und mal schlechtere Tage, aber so konstant „schlecht“ war das nie. Schon krass, irgendwie. ;)
    Meine Haut ist übrigens noch ruhig..ich hoffe, das bleibt so. ;)

  41. […] meinem Artikel Risiko Antibabypille gibt es nun das versprochene Follow-Up. Viele von euch haben in den zahlreichen Kommentaren […]

  42. MarleenB sagt:

    Ein sehr interssanter Artikel! Danke an euch, dass ihr auch sensiblere Themen ansprecht und bitte macht weiter so! Ich bin sehr gespannt auf die folgenden Artikel über alternative Verhütungsmethoden!

  43. Ariane sagt:

    VIELEN Dank für diesen Artikel,

    Ich selbst habe 12 Jahre lang die Pille genommen und habe das Ganze als völlig normal wahrgenommen. Bis ich eines Tages nach einem Kinobesuch Schmerzen im Bein spürte. Ich tat es ab mit, ach das kommt vom langen sitzen.
    Ich setzte mich also ins Auto und fuhr los.
    Plötzlich bekam ich keine Luft mehr und es fühlte sich an, als ob mein Herz zerspringen würde. Ich schaffte es gerade noch das Auto zum stehen zu bringen… ich hätte in diesem Moment Todesangst!
    Der ganze Stück dauerte nur ein paar Minuten, dann fühlte ich mich wieder einigermaßen. Ich maß diesem Ereignis nicht besonders viel Aufmerksamkeit bei. Doch als sich das Spektakel einen Tag später wieder ereignete schickte mich mein Freund ins Krankenhaus. Dann begann eine Odyssee durch Krankenhäuser. Es wurde alles zwischen Herzschwäche bis zur Lungenentzündung vermutet und behandelt… nach 2 Wochen dürfte ich das KH verlassen und musste nur noch einmal zum Lunge röntgen in eine Praxis.
    Nach dem Röntgen sagte mir der Arzt ich solle mich sofort hinlegen, sie würden einen Rettungswagen rufen, ich würde IN Lebensgefahr schweben… nun ja ich hatte seit Wochen eine schwere nicht behandelte Lungenembolie!
    Ich hab mich ins Leben zurück gekämpft, aber die Angst bleibt.
    Ich war damals 25 Jahre alt (ist jetzt 5 Jahre her). Ich weiß dass es statistisch nicht so häufig vorkommt, aber wenn ich mich mit Menschen unterhalte wird mir klar, dass mit diesen Risikoabschätzungen wohl vor allem eine riesige Industrie glücklich gemacht wird.
    Ich möchte mit meiner Geschichte nur erreichen, dass die Frauen sich der Gefahr bewusst sind und über Alternativen nachdenken.
    LG

    Ariane (mittlerweile 2 fache Mama)

  44. […] Kommentaren deutlich gemacht, dass sie die Verhütung mit der Kupferkette als echte Alternative zur Antibabypille sehen. Andere wiederrum haben die Besorgnis geäußert, ob das Einsetzen die spätere […]

  45. Danny sagt:

    Hallo Mia,

    toller Beitrag! Ich hoffe er regt zum Nachdenken an.

    Ich habe die Pille vor einem Jahr nach 8 Jahren Einnahme auch abgesetzt und bin jeden Tag froh darüber.
    Meine Begründung war ebenfalls, dass ich mich einfach nicht mehr wissentlich den Risiken aussetzen wollte. Außerdem empfinde ich es inzwischen auch nicht mehr als richtig, so lange künstlich in die natürlichen Vorgänge meines Körpers eingegriffen zu haben.
    Es ist unter aller Sau, dass Ärzte jungen Mädchen die Pille wie Smarties verschreiben. Hätte ich damals das Wissen von heute gehabt, hätte ich keine einzige von diesen Drecksdingern genommen.

    Auch mir geht es seit dem Absetzen fantastisch, ich hatte große Angst vor dem Schritt (unregelmäßige Zyklen, veränderte Pheromonswahrnehmung, also dass ich meinen Freund nicht mehr riechen kann).
    Meine Zyklen sind ganz normal, außer wenn ich gestresst bin. Meinen Freund kann ich immer noch riechen, auch wenn er, je nach dem wo ich gerade im Zyklus bin, tatsächlich etwas anders riecht.
    PMS hatte ich noch nie, auch vor der Einnahme der Pille nicht. Meine Blutung ist nicht mehr lediglich eine Abbruchblutung und dauert nicht mehr nur 2-3 Tage (war zwar praktisch aber hallo, wie unnatürlich ist das denn?!). Ich kann das Einsetzen meiner Blutung nicht mehr verschieben.
    Aber das ist mir alles egal, denn das Gefühl seinen Körper so wahrzunehmen wie er ist, steht über alldem.

    Ich war früher auch oft launisch, schnell gereizt und habe richtige Wutausbrüche bekommen wegen lachhaften Sachen. Es war als ob ich neben mir stehe, ich wusste theoretisch dass der Grund für mein Ausrasten absolut lächerlich war aber ich konnte in dem Moment nichts dagegen tun! Erst hinterher tat es mir dann immer wieder Leid.
    Inzwischen bin ich viel gelassener und denke in Streitsituationen rationaler, das gefällt meinem Freund natürlich auch.

    Als Verhütung trage ich nun die Kupferkette GyneFix in mir, die ganz ohne Hormone auskommt, auch für junge Frauen super verträglich in der Form. Die bleibt einige Jahre drin und ich muss mir um nichts mehr Gedanken machen.
    Mit Einnahme der Pille muss man ja auf einige Faktoren (Antibiotikum, Magen-Darm-Probleme a lá „bloß nicht kotzen/Durchfall haben jetzt, die 4 Stunden nach der Einnahme sind noch nicht um!“, zusätzliche Verhütung weil Pille vergessen) achten, da habe ich mich zwar dran gewöhnt die Jahre aber jetzt fällt mir natürlich umso mehr auf, wie schön das ist, wie frei ich bin, dass ich mir wegen sowas gar keinen Kopf mehr machen muss.

    Ich werde die Pille nie wieder nehmen.

    Lieben Gruß,
    Danny

  46. […] Trotz Baustellenlärm und Wohnungssuche war ich die Ruhe selbst. Vermutlich hat das auch mit dem Absetzen der Pille zu tun – einer Sache, die bis zum Abschluss meines Studiums warten musste. Ich genoss den […]

  47. […] ein Aspekt, der sich stark auf mein persönliches Wohlbefinden auswirkt. Meinen Artikel “Risiko Antibabypille” werden die meisten von euch kennen und auch meine nachfolgenden Berichte über alternative […]

  48. Katharina sagt:

    Wirklich ein sehr interessanter Artikel von dir, der mich wieder bestätigt hat, die Pille nicht mehr ewig zu nehmen. Mit Kondomen allein fühle ich mich jedoch nicht sicher genug (vor einer Schwangerschaft in der einer festen Beziehung) und um auf Natürliche „Familien-“ Planung umzusteigen, fühle ich mich gerade (mit 26) noch zu jung…
    Für die Einnahme der Pille konnte ich für mich eine Alternative finden. Nach verschiedensten erschreckenden Berichten über die Auswirkungen der Pille und anschließenden langen eigenen Recherchen habe ich mir von meiner Ärztin vor über einem Jahr – eine andere Pille verschreiben lassen und fühle mich seither wohler mit der Einnahme. Es handelt sich um ein Gestagen der früheren Generation und zudem in geringerer Dosierung (Lalydia bzw. Asumate 20), die besser verträglich sind. Wichtige Informationen habe ich dazu im Arzneimittelreport 2011 (bes. S. 92; http://www.barmer-gek.de/barmer/web/Portale/Versicherte/Komponenten/gemeinsame__PDF__Dokumente/Reports/PDF-Arzneimittelreport-2011,property=Data.pdf) und hier (http://www.praxis-dr-lindemann.de/pille-thromboserisiko-embolierisiko-herzinfarktrisiko-90.php) gefunden.
    Hilfreich zum Verständnis fand ich auch dies: http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_pille-mikro-und-minipille_672.html

    Dies nur als Hinweis zu möglichen Kompromisslösungen mit der Pille – generell kann ich dir mit deinem Umschwenken auf andere Methoden aber nur beipflichten!

    Liebe Grüße
    Katharina

  49. […] Pille nimmt, hat meist schon schlechtere Karten in Hinblick auf eine glatte Kehrseite. Nach dem Absetzen der Antibabypille hat sich mein Bindegewebe mit der Zeit deutlich gebessert. Ein anderes (hormonfreies) […]

  50. […] über einem Jahr habe ich die Antibabypille abgesetzt. Ich fühlte mich unwohl mit dem Gedanken, meinen Körper mit synthetischen Hormonen zu belasten. […]

  51. Marina sagt:

    Vielen Dank für den aufklärenden Beitrag!
    Bin im Netz auf der Suche nach Erfahrungsberichten von „Chariva“ auf deinen Artikel aufmerksam geworden und dahingehend bestärkt, dass ich die Pille ohnehin schon seit einigen Jahren absetzen wollte. Eigentlich habe ich das schon seit ein paar Jahren vor. Wegen der Risiken, dem unnötigen Schlucken von Hormonen und weil mein Lebensstil der Einnahme von künstlichen Hormon generell nicht entspricht. Habe mir dann mal ein Buch über natürliche Verhütung gekauft. Darin waren dann auch keine wirklich natürlichen Methoden vorgeschlagen außer dem täglichen Temperaturmessen, das mir jedoch viel zu unsicher schien. Also doch weiterhin Pille. Dein Artikel hat mich nun wieder darin bestärkt diesen Mist sein zu lassen. Auf Ewigkeit wollte ich das auch niemals tun, doch nun frage ich mich, wie ich mich vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen kann, da ich mir doch noch ein paar Jahre Zeit lassen wollte….. In deinem Artikel schreibst du darüber, dass es genug alternative Verhütungsmehtoden gibt….könntest du da bestimmte nennen?

    Vielen Dank für deinen Beitrag!
    Liebe Grüße
    Marina

  52. […] Nebenwirkungen haben können (unabhängig von meinen Erlebnissen findet ihr Erfahrungen dazu z.B. hier). Über die Sicherheit der symptothermalen Methode waren Prof. Bühling und ich uns nicht so einig. […]

  53. Andrea sagt:

    Vor mehr als zehn Jahren habe ich mich auch intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt, da ich von den Nebenwirkungen echt geplagt war. Welche dies nun alles waren, wurde mir erst im Nachhinein bewusst. Man merkt schon deutlich, wie sich der Körper ohne die künstlichen Hormone verändert. Nicht alles, was man da auf einmal erlebt, gefällt einem auch. :-) Ich habe zum Beispiel sehr schlechte Haut bekommen, allerdings war das nach einigen Monaten dann auch wieder in Ordnung. Man ist einfach viel mehr bei sich und bekommt mehr von seinem Körper mit. Auch von den ganzen Abläufen, die der Zyklus mit sich bringt. Das ist zwar auch nicht immer schön (ich sag nur: Regelschmerzen…), aber auch dagegen kann man ja etwas machen. Insgesamt ist man einfach nicht mehr so fremdbestimmt und nimmt alles viel bewusster wahr und alleine dafür lohnt es sich schon, auf die Hormone zu verzichten.

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