Diskussion

Bisher 38 Kommentare zu “Erwachsenwerden.”

  1. Ginni sagt:

    Wie wahr. Unterschreibe ich so. Bin zwar „erst“ 28, aber ist ja egal.

  2. Yasmin sagt:

    Ein sehr schön geschriebener Artikel, Mia! Genau die gleichen Gedanken habe ich mit meinen fast 25 Jahren auch und letztlich liegt der Grund der Grübelei (zumindest bei mir) im Umfeld. Zu viele Fragen bezüglich der Berufswahl, willst du nicht einmal langsam fertig sein mit dem Studium, nicht was „Richtiges“ anfangen statt dieses Internetding und wenn wir schon einmal dabei sind, ihr seid schon 7 Jahre zusammen – wollt ihr nicht auch bald mal Kinder kriegen? Fragen über Fragen, die immer unnötigerweise an Zahlen geknüpft sind. Als würde uns die 25, die 30 oder auch die 31 etwas vorschreiben. Mir gefällt deine Einstellung und ich werde mir etwas davon abgucken. Solange es uns selbst gut geht dabei und wir mit unserer freieren Lebenseinstellung glücklich sind, machen wir doch alles richtig ;)
    Liebe Grüße nach Leipzig!

    • Mia sagt:

      Liebe Yasmin,

      ich danke dir ganz herzlich für deinen Kommentar. <3 Warum werden bestimmte Erfolge im Leben eigentlich so sehr mit festen Lebensaltern verknüpft? Warum muss das Studium mit Mitte 20 geschafft sein und wieso müssen die Kinder mit 30 kommen? Weil es die Masse so hält? Gut, ab 35 wird es schwieriger und man hat nicht ewig Zeit, doch mich nervt dass dein Weg in dieser Gesellschaft oft schon so "vorbestimmt" ist. Dabei kann jeder sein eigenes Tempo wählen und seinen persönlichen Lebensstil verfolgen, wie er es gerade möchte. Man tut viele Dinge zu häufig nicht für sich, sondern für andere. Weil andere es gut oder richtig finden. Gerade in einem jüngeren Alter lässt man sich oft noch zu sehr beeinflussen. Wäre es nach meiner Mutter gegangen, würde ich jetzt promovieren. Fame > Happiness! Ich sage dir – ich wäre wie eine Primel vor den Büchern eingegangen. :/

      Liebe Grüße nach Halle! <3

  3. Mari sagt:

    Geht mir genauso :). Ich frage mich manchmal ob es auch daran liegt, dass viele heutzutage einfach länger für ihre Ausbildung brauchen und natürlich daran, dass man mehr Möglichkeiten hat und vielleicht auch daran, dass wir uns heutzutage weniger gern festlegen. Aber ist ja auch ganz egal, so lange man selber damit zufrieden ist und nicht etwas tut nur um sich den Ewartungen anzupassen!
    LG Mari

    • Mia sagt:

      Ich habe schon darüber nachgedacht, ob ich eine Art „Nachholbedarf“ haben könnte. Endlich einen Haken an das Kapitel Studium machen und freier sein. Das war schon eine große Erleichterung und lange das, was ich wollte. Jetzt weiß ich noch nicht so wirklich, was ich will. Ich weiß jedoch sehr gut, was ich nicht will. Ob ich jemand bin, der sich gerne festlegt, könnte ich spontan offen gestanden nicht einmal beantworten. Ich tendiere jedoch zu nein. :)

      Vielen Dank für deinen Kommentar!

      Mia

  4. MuhKuhAddict sagt:

    Ich bin mittlerweile fast 35 (habe übrigens auch im Dezember Geburtstag :-D), aber bin noch weit davon entfernt erwachsen zu sein. ^^
    Ich möchte sagen, dass ich in gewissen Dingen sicherlich „vernünftiger“ geworden bin, als ich es mit Anfang/Mitte 20 war, aber der Gedanke daran jetzt Kinder zu bekommen und ein Haus zu kaufen, hat sich dermaßen verflüchtigt in den letzten Jahren.
    Seit ich mit meinem Lieblingsmensch nach Leipzig gezogen bin, sind wir wieder maximal aktiv, wollen so viel entdecken und nachholen, was wir durch unser Landleben die letzten Jahre verpasst haben.

    Es ist fast schon ein wenig gruselig, da ich 10 Jahre lang dachte, dass ich genau DAS will – ein ruhiges Landleben, Haus, Kinder mit spätestens 30… mittlerweile denke ich mir, wir hätten es echt nicht besser machen können.
    Unser Umzug war eine der besten und radikalsten Entscheidungen, die wir je getroffen haben.
    Wie konnte ich auch annehmen, dass ich als gebürtige Berlinerin in einem Dorf in Hessen auf Dauer glücklich werde. :-) Aber ich schweife ab…

    Was ich damit sagen will… wenn man die Möglichkeiten hat, dann muss man sich ganz sicher nicht an einer Zahl aufhängen (oh Gott, mach das bloß nicht) nur weil es viele andere genauso machen.
    Lieber dem Herzen folgen, so lang man die Möglichkeiten hat und auf niemanden Rücksicht nehmen muss… besser noch mit einem Partner genießen, der ähnlich tickt. ;-)

    • Mia sagt:

      Hallo! :)

      Uhhh, an welchem Dezember denn genau? So auf Anhieb, kann ich mir das sehr gut vorstellen. Als Stadtkind aufs Land. Erstmal klingt das wie eine Flucht, doch wenn es zu ruhig ist? Hmmm, für mich wäre das nichts. Leipzig ist da glaube ich genau das richtige Mittel. Schön grün, tolle Seen und trotzdem urban und bunt. :)

      Ich finde deine Einstellung toll. Viele hören zu wenig auf das, was der Bauch oder das Herz sagt. Zumindest so lange man die Möglichkeit dazu hat. Mein Partner tickt zum Glück wie deiner… :D

      Greetz!

    • MuhKuhAddict sagt:

      Ganz fies… 25.Dezember… :-P

    • Mia sagt:

      20. Dezember! Da sind wir nah beieinander! :p

    • MuhKuhAddict sagt:

      Uh, dann bist Du ja noch ganz knapp Schütze und kein Hörnchen. :-D
      Aber 20.12. ist genauso fies.
      Da sind vermutlich auch schon die meisten Deiner Freunde/Familie im Weihnachts-Modus. :-D

      Mein Geburtstag wird grundsätzlich von mehr als einer Person vergessen. Pah! :-P

  5. Sehr schön geschrieben. Als ich Teenie war hab ich mir auch überlegt wie mein Leben mit 30 wohl aussehen mag. Ich bin 31, verheiratet, hab Kinder und ein Haus. Trotzdem fühle ich mich zwar gewachsen aber oft längst nicht erwachsen. Und das gefällt mir :-)

  6. shalely sagt:

    Hach, das hast du sehr schön geschrieben. Ich konnte mir auch nie vorstellen, ein eigenes Haus zu bauen, Kinder zu haben. Nun, es hat sich aus anderen Gründen auch nicht so ergeben. Sicher, inzwischen bin ich bestens über Politik, Wirtschaft usw. informiert. Das war mit 16/17 Jahren überhaupt nicht der Fall.
    Aber ich liebe meine Sammlung an Stofftieren noch immer, kann mich immer noch mit meiner Freundin über alles Mögliche schlapp lachen und hüpfe wild durch die Wohnung wenn mein Lieblingssong spielt. Irgendwie ist es doch auch total wichtig, dass man nicht zu erwachsen und spießig wird, finde ich.
    Im Januar werde ich 39 und ich habe gehörig Bammel vor der 40. Vor der 30 ging das gut, kein Problem. Aber 40…. da ist man nach meinem Geschmack irgendwie alt. Schon schräg, wie man Dinge wahrnehmen kann.

    • Mia sagt:

      Liebe Shalely,

      ich finde es klasse, dass du eine Sammlung an Stofftieren hast und durch deine Wohnung tanzt, weil du gerade Bock drauf hast. The inner child – ich will’s nie verlieren. :) Ich weiß nicht, ob 40 wirklich alt ist. Ich denke, die Granzen haben sich allgemein etwas verschoben. 30 wie 25, 40 wie 30 oder so ähnlich. Mein Partner ist 41 und die Snpachat Community (I hope so) würde nie denken, dass er alt ist, sondern ihn eher für einen Kindskopf halten. Irgendwann sieht man das Alter natürlich, dann passt das Innere nicht mehr zur Optik. Darüber habe ich auch schon einmal geschrieben. Mach dir keine Sorgen, 39, 40, 45…ich weiß nicht, ob der Unterschied so groß ist. Hast du schon eine Familie?

      Liebe Grüße! <3

  7. AD sagt:

    Schätze, wir ticken da alle ähnlich, das ist eben unsere Generation.
    So wie ich selbst aufwuchs, so habe ich es mir auch immer für meine zukünftigen Kinder gewünscht.
    Der Traum vom Haus, in der Natur, mit 2 Kindern…nur arbeiten wollte ich immer, anders als meine Mutter. Das Problem ist einfach das Zeitalter, das uns dazwischengekommen ist. Vernetzung der ganzen Welt. Alle Möglichkeiten gegeben. Und deshalb denkt man ständig, man verpasst was, schließlich ist man doch so frei wie nie zuvor!
    Ich bin im Dezember 10 Jahre mit meinem Partner zusammen, wir hatten immer den selben Traum und auch heute sehe ich mich gesettled. Allerdings in weiter Ferne…Ich habe immernoch dieses „Später mal…“ Gefühl. Allerdings werde ich nächstes Jahr 30. Habe beruflich noch nicht viel erreicht, mein Lebenslauf ging bisher ziemlich im Zickzack, ich wusste einfach nie, was ich will.
    Wieder das Problem mit den vielen Optionen, die man so hat.. :-)
    Hach…alles nicht so einfach.

    • Mia sagt:

      Guten Morgen!

      Es stimmt schon. Viele Möglichkeiten, viele Wege und sich dann festlegen? Das meinte wahrscheinlich auch Mari.
      Entscheide ich mich für eine Sache (wie ein Kind oder ein Haus), sind andere Dinge nicht mehr möglich. Das hat etwas Endgültiges. Diese Dinge macht man nur einmal, vielleicht zweimal. Es muss also gut überlegt sein. Und es geht immer zu Lasten der persönlichen Freiheit. Die Leute sind heutzutage vielleicht auch egoistischer als damals, zumindest viele Frauen achten stärker auf sich und das, was sie wollen. Es ist leider noch immer so, dass sich Kind und Karriere nicht problemlos vereinbaren lassen. Wenn es weniger mit Risiken behaftet wäre, vielleicht würden wir uns auch eher für etwas entscheiden. Für das Kind, für das Haus und für dieses „hier bleib‘ ich“. Leider bietet unsere Gesellschaft nicht nur „mehr Möglichkeiten“ als früher, sondern auch mehr Unsicherheiten. Ich kann mich nicht ganz entscheiden, woran es letztendlich krankt.

      Liebe Grüße an dich!

  8. Vola sagt:

    Ein sehr schön geschriebener Text. Ich habe mich darin sehr wieder gefunden. Ja okay, ich habe mir meinen weißen Kleid Traum mittlerweile erfüllt, aber das reicht ja auch erstmal. Ich bekomme die Krise, wenn die Leute mich jetzt wie ein Auto anstarren und sagen: und? -Und was? Ja bekommt ihr jetzt dann auch bald Kinder? … Dann möchte ich schreiend im Kreis rennen. Nein! Will ich nicht. Später. Nicht jetzt. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Ich schaue gerne Disney Filme, kann alle Lieder auswendig, sitze mit meinen Freunden am Rhein und kichere über völlig banale Dinge. Ich freue mich darüber dass meine pinken Tigersocken so cool aussehen. Das macht doch kein Erwachsener! Also bleibe ich lieber Kind! Ich möchte lieber noch etwas Zeit!
    Lieben Gruß

  9. Juli sagt:

    Applaus, Du sprichst mir sowas von aus der Seele!

  10. Anna sagt:

    Oh Mia, du sprichst mir aus der Seele. Bin zwar etwa n halbes Jahr jünger, aber es schwirren mir seit einiger zeit nun schon ähnliche Gedanken im Kopf. Ich hatte eine schöne Kindheit und irgendwie möchte ich mich von diesem wohligen Gefühl und den Erinnerungen nicht verabschieden. Meinen ambitionierten und geradlinigen Freund zieht es, zumal er schon über 10 Jahren im Berufsleben steht, eben in Richtung „Haus+Kinder“. Ich möchte aber noch so vieles erleben, erstmal ohne Nachkommenschaft. Und ich finde es auch immer blöd von der Gesellschaft immer wieder an eine Zahl und die damit vermeintlich verbunden Grenzen oder Pflichten verbunden zu werden.
    Hinzu kommt noch, dass ich nach dem Studium ja wegen meinem Partner weggezogen bin, um einen Lebensabschnitt zu starten – nach Leipzig ;)
    Mich würde es sehr interessieren, wie du deinen beruflichen Weg beschreitest, wenn du es natürlich teilen möchtest. Ich bin nach dem Studium erstmal überfragt, wie man in die Selbstständigkeit starten sollte, wenn man sich nicht gerade einem Wirtschaftsstudiengang oder den Ingenieurswissenschaften gewidmet hatte. Herzliche Grüße

    • Mia sagt:

      Liebe Anna,

      das ist für mich gut nachvollziehbar. Langes Lernen, neue Stadt. Da wartet so viel, das man noch entdecken kann. Ich beobachte auch in meinem Umfeld, dass manche eher bereit sind, die „ernsten Dinge“ anzugehen, wenn sie schon länger im Beruf stehen. Es ist jedoch nicht die Regel. Das sehe ich ja an meinem Partner, doch ich denke die Tendenz geht auf jeden Fall in die andere Richtung. Meinen beruflichen Weg beschreite ich seit 12 Monaten als Blogger, Freelance PR Consultant und Freelance Social Media Manager. Man braucht sicher mehrere Standbeine, doch als Freiberufler hat man einen schönen und abwechslungsreichen Alltag. Wobei ich wirklich sehr hart arbeite. Und Feierabend habe ich meist eher spät, was mir aber nichts ausmacht. Ich mag es, mein Pensum selbst festlegen zu können. Als Leser glaubt man bestimmt nicht, was da im Hintergrund stellenweise an Arbeitsaufwand passiert. Doch wir liiiieben, was wir tun! <3

      Seit wann bist du in Leipzig?

      Liebst,
      Mia

    • Anna sagt:

      Das bezweifle ich kaum, dass da viel Arbeit dahinter steckt als Blogger oder Freiberufler :) Habe mir schon ne Weile überlegt, dass ich diese Art von Beruf spannend finde. Leider muss man sich natürlich in einer neuen Stadt sein Netzwerk komplett neu aufbauen und dies scheint nicht gerade leicht zu sein, wenn man eher in die Kultur- oder Medienwelt oder gar PR „einsteigen“ will. Während des Studiums hatte ich auch als Freiberufler gearbeitet, aber als Museumsführerin. Eben ’ne andere Berufssparte.
      Bin seit letzten Herbst in Leipzig.

      Liebe Grüße :)

  11. Mini.Me. sagt:

    Ein wunderbarer Artikel! Ich bin inzwischen schon 33 und mein Leben sieht auch komplett anders aus, als ich es mir früher immer vorgestellt hab. Auch ich dachte immer, mit über 30 wäre ich verheiratet, hätte 2 Kinder, ein Haus und ein Auto. Gut, verheiratet bin ich, aber Kinder hab ich keine. Ob ich jemals welche bekomme? Who knows? Wenn es nicht so sein soll, dann ist das eben so. Und wenn doch, dann reicht mir mittlerweile vermutlich eines völlig. Ein Haus hätte ich wirklich sehr lange gerne gehabt, brauche ich aber nicht mehr. Ich habe eine wundervolle Wohnung, die mich extrem wenig kostet. Wieso sollte ich die aufgeben. Sie ist zwar alt und ständig ist was kaputt, aber sie hat Charme. Mehr als es jeder Neubau haben könnten. Ein Auto hatte ich bis vor 5 Jahren, aber dieses wurde längst verkauft. In der Innenstadt ist ein Auto unnötig.
    Im Grunde bin ich mit meinem Leben total zufrieden. Und zwar so, wie es jetzt im Moment ist. So wie ich es leben möchte und nicht wie es meine Umwelt erwartet, dass ich es leben sollte. Plötzlich werden alle Freundinnen, Cousinen und Kolleginen Schwanger? MIr doch egal. Die anderen Wechseln windeln, ich mach ne Trekking-Tour durch die USA. Und wenn ich am Wochenende feiern gehe und am nächsten Tag einen riesen Kater hab, dann ist das ganz alleine mein Bier. Ist vielleicht ein bisschen Egoistisch, aber hey – why not? Ist schließlich mein Leben! Ganz alleine MEINS
    Liebe Grüße
    Moni

  12. Rin sagt:

    Hallo :) Ich bin gerade ueber FB hier her gestolpert.
    Toller Artikel. Ich dachte frueher auch immer mit 25 waere ich sicherlich eine tolle, erfolgreiche, erwachsene Frau, die weiss was sie vom Leben will. Davon bin ich weit entfernt. Trotz Erfolg im Beruf, Ehe und Kind bin ich im Inneren noch immer ein kleines Maedchen und das ist auch nicht schlimm. Spaetestens wenn man Kinder hat, denkt man, wuerde man zwangslaeufig erwachsen werden muessen. Aber bei mir ist gerade genau das Gegenteil der Fall.
    Mit meinem Kleinen sehe ich die Welt wieder aus Kinderaugen und ich freue mich auf jeden Tag weil er sicherlich wieder Neues birgt. Und ich bin mir sicher, selbst wenn meine Kinder mal gross sind und aus dem Haus werde ich mich immer noch wie ein kleines Maedchen fuehlen. Denn dann weiss ich schon was ich machen werde: Meine Weltreise fortsetzen :)

    LG Rin

  13. Kim sagt:

    Ich finde du hast so recht. Ich mit meinen 28 1/2 Jahren mache mir auch so langsam meine Gedanken.
    Danke für diesen schönen Beitrag. Lass dich nicht unterkriegen. Bewahre dir das Kind in dir!
    Liebe Grüße
    Kim

  14. Jessy sagt:

    Toller Text! Und ich kann das voll und ganz so unterschreiben.
    Auch wenn ich den Mädchentraum hege und das Bild von mir in Brautkleid mag, versuche ich mich dennoch von all den damit verbundenen Vorurteilen frei zu machen. Jeder sollte sein Leben so gestalten, wie er mag. Und nur weil man verheiratet ist oder Kinder hat, kann man die Welt sehen, sich betrinken und wild und frei seine Zeit einteilen.

    Liebe Grüße
    Jessy
    http://www.sinnesengel.com

  15. Bella sagt:

    Toller Beitrag. Ich glaube dieses Erwachsen werden ab 30 ist heutzutage nicht mehr so ernst wie es noch vor Generationen war. Ich kenne viele Leute, die in ihren 30igern noch richtig die Sau rauslassen und ich finde das gut so. Um „erwachsen“ zu werden, dafür gibt es noch ausreichend Zeit. Was ist schon eine 3 als erste Zahl der Altersangabe wenn vielleicht noch 4, 5, 6, 7, 8 oder sogar 9 folgen. So gesehen ist man mit 30 doch quasi noch in den Kinderschuhen! ;-)

    Liebe Grüße, Bella
    http://kessebolleblog.blogspot.de

  16. Tanne sagt:

    Hallo Mia,

    Nur ganz kurz da auf dem Sprung: toller Artikel, wirklich! Bin auch 30 und konnte mich selbst an einigen Stellen deines Textes wiederfinden.. Danke für diese pointierte Lesefreude.

    Liebe Grüße aus Reudnitz.

  17. Patty sagt:

    Der Text ist wirklich wunderschön geschrieben. Meiner Meinung nach bleibt man ja irgendwie sein ganzes Leben lang ein Kind. Man sollte niemals die Freude und den Spaß vergessen, den man als Kind hatte und zu erst sollte man das Leben auch nie sehen. Ich finde es schön, wenn Menschen sich wegen ihres Alters nicht verrückt machen, denn Zahlen sagen so unglaublich wenig über einen Menschen aus :)

    Liebe Grüße :)
    http://www.measlychocolate.de

  18. Liebe Mia,
    ich habe Deinen Blogpost jetzt erst gelesen.
    Er spricht mir komplett aus der Seele. Ich werde nächstes Jahr Dreißig und fühle mich absolut nicht erwachsen. Wir haben dieses Jahr das erste Mal Klassentreffen – alle um mich herum haben Kinder, Häuser und einen Ehering am Finger. Diese Themen sind noch gar nicht bei mir angekommen. Viel lieber beschäftige ich mich damit, wo der nächste Urlaub hingeht, oder wie ich meine Wohnung verschönern kann.
    Es gibt viele Gedanken, Gefühle und auch Taten, die sich anfühlen, als hätte ich die gleiche Entscheidung wie vor 10 Jahren getroffen. Aber ganz so ist es dann doch nicht – auch wenn die Schwerpunkte im Leben sicherlich andere sind, fällen wir meistens dennoch bewusstere und reifere Entscheidungen, auch wenn sie sich nicht so anfühlen.

    Mir ist vor kurzem aufgefallen, dass ich bei „Abenteuern“ doch eher über die Konsequenzen nachdenke. Während ich vl vor 2-3 Jahren einfach manche Sachen gemacht habe, steigen in mir jetzt komische Herzflattergefühle hoch. Ich versuche sie zur Seite zu schieben, aber manchmal gelingt das leider nicht.

    Grünste Grüße
    Fräulein Immergrün

  19. Feli sagt:

    Sehr interessanter Artikel, und toller Blog, den ich definitiv weiter verfolgen werde.
    Gerade erst letztens haben ein sehr guter Freund und ich uns eben über dieses Thema unterhalten und wir sind beide zu der Feststellung gelangt, dass „erwachsen“ sein, eine kollektive Vorstellung von Werten ist – vorrangig zum persönlichen Glück ist jedoch immer der individuelle Werdegang. Es ist wie immer, inwieweit ich mich gesellschaftlichen Normen anpassen möchte, muss ich mit meinem Wohlbefinden vereinbaren.
    Für mich bedeutet erwachsen sein, dass ich in der Lage bin, mich zurückzunehmen, wenn es der Situation dienlich ist, und mir bewusst zu werden, wann ich versuche, die Egokarte zu spielen – ohne jedoch meine Bedürfnisse zu ignorieren.
    All die Konventionen, die alltäglich mit erwachsenem Verhalten assoziiert werden, hinterfrage ich lieber kritisch – und im Zweifelsfall gibt’s wie zu Teenagerzeiten hitzige Diskussionen über Musik und lustige Youtubevideos ;)

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